Neues Volksblatt: "Geringschätzung" von CR Christian HAUBNER

Ausgabe vom 21. Mai 2014

Linz (OTS) - Das gemeinsame Europa ist gerade für die jüngeren Menschen in Österreich bereits selbstverständlich. Sie kennen schlicht nichts anderes als eine EU mit all ihren Vorteilen wie der bisher längsten Friedenszeit, Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit, freiem Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie der Tatsache, dass es keine Zölle innerhalb der EU-Länder gibt.
Dennoch ist dieses gemeinsame Europa in historischen Maßstäben eine sehr junge Einrichtung. Und gerade aus diesem Grund sind viele Elemente nicht so stabil, wie sie vielleicht scheinen mögen.
Es ist daher wichtig, darauf zu achten, dass das Fundament, auf dem diese EU begründet ist, nicht verloren geht. Denn das würde wohl viele Menschen zu Recht überfordern. Und die EU kann nur funktionieren, wenn sie von den Menschen getragen wird.
Daher ist es richtig, dass die ÖVP-Vertreter - allen voran Othmar Karas - klarstellen, dass Kruzifixe integraler Bestandteil des heimischen Glaubens- und Wertesystems darstellen. Auch die EU-Verfassung nimmt schließlich Bezug auf die "kulturellen, religiösen und humanistischen" Fundamente Europas. Europa ist nun einmal christlich geprägt. Wenn die Sozialdemokraten an der EU-Spitze christliche Symbole in Frage stellen, dann schätzen sie sehr fundamentale Dinge gering - unter anderem das Empfinden vieler Menschen in ganz Europa.

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