- 20.05.2014, 10:47:56
- /
- OTS0113 OTW0113
Bundesminister Rupprechter: 11 Millionen Euro für regionale Pionierarbeit für Klima- und Energiemodellregionen
Mehr als 2,7 Millionen Menschen leben österreichweit in 112 Klima- und Energie-Modellregionen.
Utl.: Mehr als 2,7 Millionen Menschen leben österreichweit in 112
Klima- und Energie-Modellregionen. =
Wien (OTS) - Insgesamt 1.165 Gemeinden arbeiten in den vom Klima- und
Energiefonds initiierten Modellregionen daran, regionale,
klimafreundliche Ressourcen zu nutzen und unabhängig von fossilen
Energien zu werden - mehr als 1.000 Projekte wurden bereits
gestartet. Ziel der diesjährigen Förderaktion "Klima- und
Energie-Modellregionen" ist es, bestehenden Modellregionen zu
stärken, die Qualität abzusichern und die Umsetzung weiterer
innovativer Projekte zu forcieren. In Summe stehen für bestehende
Regionen 11 Millionen Euro zur Verfügung.
"Gemeinden tragen durch ihr Engagement in den Klima- und
Energiemodellregionen wesentlich zur Energiewende bei. Das hält die
Wertschöpfung in der Region, schafft ,green jobs' und damit einen
wirtschaftlichen Vorsprung gegenüber anderen Regionen,", so
Umweltminister Andrä Rupprechter.
Fokus 2014: Qualitätssicherung
Der Klima-und Energiefonds unterstützt seit 2009 den Auf- und
Ausbau von Klima- und Energiemodellregionen, seit 2009 wurden 112
Regionen initiiert. Die Förderung 2014 zielt weiter darauf ab,
bestehende Modellregionen und deren Projekte zu entwickeln und zu
unterstützen. Neu ist jedoch das Thema Qualitätssicherung. In Form
eines eigens entwickelten Qualitäts-Managementsystems (KEM-QM) werden
einerseits die Qualität des Programms und dessen weitere Entwicklung
sichergestellt. Andererseits erhalten die Modellregionsmanager/innen
vor Ort professionelle Unterstützung bei ihrer täglichen Arbeit, die
neben technischem Know-How im Energiebereich auch hohe Anforderungen
an die energiepolitische Arbeit sowie Bewusstseinsbildungs- und
Öffentlichkeitsarbeit stellt.
Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: "In den
Klima- und Energie Modellregionen ist eine ungebremste Dynamik zu
spüren. Hier wird die Energiewende gelebt und beispielhaft gezeigt,
wie nachhaltiges Wirtschaften funktioniert. Unser Ziel ist es, durch
das neue Qualitäts-Management-System die Qualität der
energiepolitischen Arbeit in den Regionen noch weiter zu verbessern
und Erfolge zu sichern."
Umsetzungsprojekte mit Multiplikatoreffekt
Weiterhin gefördert werden Mustersanierungen in Modellregionen -
hierfür sind 2,5 Mio. Euro Förderbudget reserviert - und auch
Investitionen in PV-Anlagen, Holzheizungen und Solarthermieanlagen
für Gemeinden. Das Thema E-Mobilität spielt ebenso weiterhin eine
wichtige Rolle. Gemeinden und Betrieben werden E-Fahrzeuge zur
Verfügung gestellt, gleichzeitig eine einzigartige
Kombinationsförderung für E-Mobile, Ladestellen und PV-Anlagen
ermöglicht.
Auch innovative Leitprojekte, die im Vorjahr besonders stark
nachgefragt wurden, werden wieder gefördert. "Unsere Strategie, große
Projekte mit Leuchtturmcharakter zu fördern, geht auf. Wir sehen,
dass diese als Multiplikator funktionieren und Nachahmer finden - so
wird aus einer guten Idee eine ganze Bewegung", skizziert
Klimafonds-Chef Ingmar Höbarth.
Beispielhaftes Leitprojekt "Wienerwald am Strom der Zeit"
Die Tourismusdestination Wienerwald erarbeitet gemeinsam mit den
Klima- und Energie-Modellregionen Elsbeere-Wienerwald,
Energieautarkie Perchtoldsdorf, Badener Energiekur und Vösendorf
Energy Shopping ein attraktives Tourismusangebot: Unter dem Titel
"Wienerwald am Strom der Zeit" bekommen die Gäste für die Dauer ihres
Aufenthalts ein umweltfreundliches Elektroauto sowie Vorschläge für
Tagesausflüge zur Verfügung gestellt.
Web:
www.klimafonds.gv.at
www.klimaundenergiemodellregionen.at
Anmeldung zum Newsletter
http://www.ots.at/redirect/klimanewsletter
Nähere Informationen zum KEM-QM
http://www.ots.at/redirect/kemqm
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KEF






