Kärnten - Slowenien: Kaiser und Bratusek bekräftigen Ja zu weiteren Kooperationen

Sloweniens Ministerpräsidentin dankt für Kärntner Hilfseinsatz zur Bewältigung der Schneekatastrophe - Projekte stärken grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Klagenfurt (OTS/LPD) - Landeshauptmann Peter Kaiser traf heute, Montag, mit der Ministerpräsidentin der Republik Slowenien, Alenka Bratusek, in Eisenkappel zusammen, wo es einen herzlichen Empfang gab. Unter dem Motto "Kärnten-Slowenien - von der Nachbarschaft zur Freundschaft" wurden im Rahmen einer Pressekonferenz im Marktgemeindeamt aktuelle und geplante Kooperationen zwischen Kärnten und Slowenien präsentiert. Kaiser und Bratusek betonten den gemeinsamen Willen und den positiven Geist, die Kooperationen auszubauen und weiterhin gemeinsame Lösungen zu suchen.

Ziel sei es, grenzüberschreitende Projekte und transnationale Programme umzusetzen, betonte Kaiser. Hervorgehoben wurde das Gemeinsame Komitee Kärnten-Slowenien, das im April d. J. nach zehn Jahren Inaktivität wieder reaktiviert wurde. Hier soll die Arbeit, von der Raumplanung über Umwelt bis zum Katastrophenschutz und zur Bildung, in gemeinsamen Arbeitskreisen besprochen und vorangetrieben werden.

Weiters erwähnte Kaiser die Alpen-Adria-Allianz als neues Netzwerk für möglichst unbürokratische Kooperationen und den Stand der ETZ-Programmierungsarbeiten Slowenien-Österreich, wo man
durch die Verbände der Städte als Ansprechpartner wiederum ein Stück vorangekommen sei. Der Landeshauptmann sagte, dass für diesen Bereich 12 Mio. Euro zur Verfügung stehen würden.

Die Ministerpräsidentin besuchte auch das Geopark-Infozentrum in Eisenkappel, wurde mitgeteilt. Der Geopark ist ein Kooperationsprojekt von neun Kärntner und fünf slowenischen Gemeinden und habe Modellcharakter in Bezug auf die Finanzierung, denn rund 2,5 Mio. Euro würden von der EU kommen. Das Katastrophenschutzprojekt GOAL erhalte Nachfolgeprojekte, informierte Kaiser weiters.

Ein wichtiger Punkt der Pressekonferenz bildete auch die slowenische Musikschule Glasbena sola. Hier habe man positive Abstimmungen getroffen, so werde eine 28. Musikschule des Landes zweisprachig eingerichtet,die aus einer Stammschule in Klagenfurt und 17 dislozierten Standorten bestehen soll.

Kaiser dankte für die gute politische Zusammenarbeit, dabei gebühre auch den diplomatischen Diensten sowie den Beamtenteams in Kärnten und Slowenien Dank. Die Ministerpräsidentin freute sich über die Stärkung der Zusammenarbeit und dankte insbesondere für die Hilfe bei der Schneekatastrophe in Slowenien. Sie versicherte, dass auch weiterhin alles getan werde, um die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern fortzusetzen. Sie dankte auch dem Bürgermeister der Marktgemeinde Eisenkappel Franz Josef Smrtnik für den herzlichen Empfang mit Gesang. Als Geschenk erhielt die Ministerpräsidentin einen Kärntner Reindling, für sie und den Landeshauptmann gab es von seiten des Bürgermeisters auch noch kleine Bilder mit den Motiven des Kirchleintragens in Eisenkappel. Auch die Generalkonsulin Dragica Urtelj und Botschafter Clemens Koja waren zum Empfang der Ministerpräsidentin in Eisenkappel angereist.

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