• 18.05.2014, 09:00:31
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ÖGfE-Schmidt: EU-Wahl 2014 - wer schafft die höchste Wahlbeteiligung in Österreich?

Beteiligung bei EU-Wahl 2009 reichte von 76,9 Prozent in Bildein (BGLD) bis 18,4 Prozent in Musau (TIR)

Utl.: Beteiligung bei EU-Wahl 2009 reichte von 76,9 Prozent in
Bildein (BGLD) bis 18,4 Prozent in Musau (TIR) =

Wien (OTS) - "Die Beteiligung an der EU-Wahl war 2009 durchaus
unterschiedlich verteilt - sowohl auf Ebene der österreichischen
Bundesländer wie jener der Gemeinde- und Bezirksebene", so Paul
Schmidt, Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik
(ÖGfE). "Aktuell bleibt noch eine Woche, um die 6,4 Millionen
Wahlberechtigten hierzulande zu überzeugen, ihre Stimme am 25. Mai
abzugeben."

Bei den letzten Wahlen zum Europäischen Parlament 2009 lag die
Wahlbeteiligung österreichweit bei knapp 46 Prozent. Vor fünf Jahren
war Niederösterreich mit 56,59 Prozent das Bundesland mit der
höchsten Wahlbeteiligung, dicht gefolgt vom Burgenland mit 55,19
Prozent. Am geringsten war sie in Kärnten (36,10 Prozent) und Tirol
(36,09 Prozent). Weitere Bundesländer: Oberösterreich (51,34
Prozent), Wien (42,88 Prozent), Salzburg (42,40 Prozent), Steiermark
(40,64 Prozent), Vorarlberg (39,98 Prozent).

Auf Bezirksebene war der Bezirk Zwettl mit 64,22 Prozent
Wahlbeteiligung Spitzenreiter im Jahr 2009, gefolgt von Horn (63,73
Prozent) und Lilienfeld (62,03 Prozent) (alle NÖ), am Ende der Skala
fanden sich drei Tiroler Bezirke: Schwaz mit 31,25 Prozent, Reutte
(31,61 Prozent) und Imst (31,64 Prozent).

Unter den 20 Bezirken mit der höchsten EU-Wahlbeteiligung waren
2009 vierzehn niederösterreichische, vier burgenländische und zwei
oberösterreichische Bezirke. Vergleichsweise "wahlmüde" erwiesen sich
hingegen manche Bezirke in Kärnten und Tirol - von den 20 Bezirken
mit der niedrigsten EU-Wahlbeteiligung lagen insgesamt fünfzehn in
Kärnten (acht) und Tirol (sieben), dazu kamen noch drei steirische
Bezirke sowie je einer aus Wien und Vorarlberg.

Die österreichische Gemeinde mit der höchsten
Europa-Wahlbeteiligung 2009 war Bildein im Burgenland mit 76,90
Prozent, gefolgt von Johnsbach (STMK - 76 Prozent) und Schandorf
(BGLD - 75,49 Prozent). Im Tiroler Musau konnten sich dagegen nur
18,37 Prozent zum Wahlgang entschließen, in Weißenbach/Lech (TIR -
19,30 Prozent) und Hippach (TIR - 19,49 Prozent) lag die
Wahlbeteiligung auf ähnlich niedrigem Niveau.

Von den 20 Gemeinden mit der höchsten Wahlbeteiligung 2009 lagen
zehn in Niederösterreich und neun im Burgenland sowie eine in der
Steiermark. Die 20 Gemeinden mit der niedrigsten EU-Wahlbeteiligung
2009 fanden sich in Tirol (siebzehn), in der Steiermark (zwei) und in
Kärnten (eine).

"Das EU-Parlament ist die einzige, europäische Institution, die
direkt gewählt werden kann. Diesmal hat das Ergebnis auch
unmittelbare Auswirkungen auf die Ernennung des nächsten
EU-Kommissionspräsidenten. Der künftige Kurs der EU wird durch diese
Wahl maßgeblich beeinflusst. Gründe genug, sich daran zu beteiligen",
appelliert Schmidt.

Eine ausführliche Darstellung der angeführten Werte ist unter
folgendem Link abrufbar:

Download Studie:
http://www.oegfe.at/cms/uploads/media/Gemeinden_im_Fokus_neu.pdf

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