• 15.05.2014, 12:55:17
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Entwicklungsarbeit an der österreichischen Gesellschaft

"Migrazija-yeah-yeah ...": Vorschau auf das Programm von WIENWOCHE 2014

Utl.: "Migrazija-yeah-yeah ...": Vorschau auf das Programm von
WIENWOCHE 2014 =

Wien (OTS) - Von 12. bis 27. September 2014 erlebt WIENWOCHE unter
dem Motto "Migrazija-yeah-yeah ..." ihre dritte Auflage. 14
künstlerische und aktivistische Projekte leisten dabei Erste Hilfe:
für jene, die sich als Mehrheitsgesellschaft verstehen und ganz
beseelt davon sind, andere zu integrieren, tolerieren und
akzeptieren. Und natürlich auch für jene, die sich von allem Fremden
bedroht fühlen und lieber unter sich bleiben. Beiden Gruppen zeigt
WIENWOCHE 2014 auf, dass die österreichische Mehrheitsgesellschaft
eine stete Neuerfindung von Migrant_innen ist - seit rund 150 Jahren.

www.wienwoche.org

14 kräftige "Yeah's!" auf die Migration und ihre Subjekte, die
Migrant_innen! Denn sie sind, so die Behauptung von WIENWOCHE 2014,
wesentliche Träger_innen der gesellschaftlichen Weiterentwicklung in
Österreich. Migrant_innen fordern und fordern heraus, sie kämpfen und
verändern: Gesetzgebung, Verteilung, Sprache, Wissen, Arbeit, Familie
und Liebe.

"Ohne Migration ginge nichts in diesem Land. Und nichts ginge
weiter. Weil Migration lebendige, gelebte Utopie ist: Sie stößt an
Grenzen aller Art überschreitet sie, verschiebt sie und trägt sie
tagtäglich ab. Migration ist stete Arbeit an der Gesellschaft von
morgen. Genau darauf will WIENWOCHE 2014 hinweisen: künstlerisch,
kämpferisch, kontrovers, lustig, radikal", so das Leitungsteam der
WIENWOCHE, Petja Dimitrova, Can Gülcü und Radostina Patulova.

Die 14 Projekte von WIENWOCHE 2014 erkunden, enthüllen,
kommentieren und zelebrieren die unterschiedlichen Facetten dieser
oft unsichtbar gemachten Arbeit. So zeichnet eine szenische Collage
historische und gegenwärtige Kämpfe von Migrant_innen für mehr
soziale Rechte nach. Mit einem opulenten Hochzeitsbankett wird der im
wahrsten Sinne Grenzen sprengende Migrations(hinter)grund Liebe
gefeiert, eine Tauschbörse für Dienstleistungen zeigt solidarische
Wege des Zusammenlebens und -arbeitens auf, eine Publikation erinnert
an die kafkaesken Erfahrungen auf dem Weg zu einem rechtlich
gesicherten Leben - oft genug verknüpft mit einer Vokabel: "warten".

Allen Projekten ist gemeinsam, dass sie vermeintlich
abgeschlossene Erzählungen zum Thema Migration durchbrechen:
beispielsweise mit einer "Häfn-Revue" zum Verhältnis von Gefängnis
und Migration, einem Film- und Diskussionsprogramm über das Schaffen
migrantischer Filmemacher_innen in Österreich oder durch
Interventionen in laufende Ausstellungen von Wiener Museen. Weitere
Programmpunkte im Rahmen von WIENWOCHE 2014: eine szenische Collage
zu Arbeitskämpfen der jüngeren Vergangenheit, eine Ausstellung zu
afrikanischen Diaspora-Positionen, eine Buchedition mit nie
geschriebenen Büchern zur Migration sowie ein musikalischer Abend im
Zeichen der "Songs of Gastarbeiter".

Detaillierte Informationen zu sämtlichen Beiträgen und
Programmpunkten von WIENWOCHE 2014 sowie zu den Personen dahinter
finden sich unter www.wienwoche.org.

WIENWOCHE wird unterstützt von WIEN KULTUR.

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