- 02.05.2014, 09:13:08
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Kärntner Laboreinrichtungen werden zusammengeführt
LH Kaiser, LHStv.in Prettner: ILV-Kärnten bringt Effizienzsteigerung, erhöht die Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit
Utl.: LH Kaiser, LHStv.in Prettner: ILV-Kärnten bringt
Effizienzsteigerung, erhöht die Wirtschaftlichkeit und
Mitarbeiterzufriedenheit =
Klagenfurt (OTS/LPD) - Die im Regierungsprogramm 2013 bis 2018
festgeschriebene Zusammenführung der Laboreinrichtungen des Landes
Kärnten konnte nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten erfolgreich
abgeschlossen werden. Das gaben Personalreferent Landeshauptmann
Peter Kaiser sowie Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner
heute, Freitag, bekannt.
"Mit der nunmehrigen Zusammenführung der
Lebensmitteluntersuchungsanstalt, der Anstalt für
veterinärmedizinische Untersuchungen und des Umweltlabors konnten wir
einen wesentlichen Schritt in Richtung Effizienzsteigerung und
Synergienutzung im Zuge der Verwaltungsreform schaffen", betonte
Kaiser, der den beteiligten Laborverantwortlichen großen Dank für die
Kooperationsbereitschaft und das Engagement in diesem Reformprozess
ausspricht.
Konkret bedeutet die Zusammenführung der ursprünglichen drei
Teilbereiche zum Institut für Lebensmittelsicherheit,
Veterinärmedizin und Umwelt (ILV) eine Verschlankung der Verwaltung
und ermöglicht es den Fachkräften, den Fokus wieder verstärkt auf die
wesentlichen fachlichen Aspekte der Laborarbeit zu lenken. "Die
Bündelung der Synergien stellt einen absoluten Mehrwert für alle
Beteiligten dar und unterstreicht die fachliche Kompetenz in Kärnten
im Bereich der Laboreinrichtungen. Das ILV-Kärnten ist in Österreich
einzigartig und zeigt somit auch als Vorreiter den zukünftigen Weg
zur Kompetenzbündelung auf .Es ermöglicht neben der bisherigen
umfangreichen Untersuchungstätigkeit auch die Möglichkeit,
zusätzliche Aufträge seitens des Bundes zu lukrieren, was sich auch
Einnahmenseitig positiv auswirken wird", führte Prettner aus.
"Durch den Abbau von Doppelgleisigkeiten bei der Geräteausstattung
und das ab sofort zusammengeführte Bestellwesen von
Verbrauchsmaterialen ergibt sich nicht nur eine bessere
Verhandlungsbasis bei Neubestellungen. Es ist auch ein
Einsparungspotential von rund fünf Prozent zu erwarten", so der
provisorische Leiter des ILV-Kärnten, Gunther Vogl. Die Verschränkung
der Laborbereiche erfolgt unter enger Einbeziehung der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die so die Möglichkeit erhalten,
sich aktiv einzubringen und Aufgaben untereinander neu zu verteilen.
"Die Verhandlungsbasis gegenüber dem Bund ist durch die
Laborkonzentration ebenfalls stark verbessert. Vom Bund bezahlte
Untersuchungen, die bisher nicht in Kärnten durchgeführt wurden,
werden zukünftig wieder vermehrt vor Ort stattfinden, womit auch die
hier angesiedelten Arbeitsplätze und damit verbundene hohe Kompetenz
in Kärnten gesichert sind", betonte Prettner.
Darüber hinaus können Abstimmungen untereinander effizienter
durchgeführt werden und ermöglichen auch eine noch schnellere
Reaktion bei Problemstellungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit,
wovon die Konsumentinnen und Konsumenten direkt profitieren. "Zudem
ermöglicht die Positionierung des ILV-Kärnten als einheitliche
Ansprechstelle für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und
Umweltanalytik im südösterreichischen Raum für Kärnten die große
Chance, Kooperationen auch außerhalb der Landesgrenzen im
Alpen-Adria-Raum zu ermöglichen", so Prettner.
(Schluss)
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