• 30.04.2014, 12:32:17
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Attac hat gewählt - Neuer Vorstand bei GlobalisierungskritikerInnen

Schwerpunkte 2014: TTIP, Ernährungssouveränität, solidarische und demokratische EU, gerechtes Wirtschafts- und Finanzsystem

Utl.: Schwerpunkte 2014: TTIP, Ernährungssouveränität, solidarische
und demokratische EU, gerechtes Wirtschafts- und Finanzsystem =

Wien (OTS/Attac) - Attac Österreich wählte am 28. April auf der
Generalversammlung in Graz den Vorstand für das Jahr 2014/15.
Jahrelange Forderungen von Attac werden heute breit diskutiert und
befinden sich sogar teilweise in Umsetzung. Dazu zählt die
Gründungsforderung von Attac, die Finanztransaktionssteuer. Trotzdem
gibt es für Attac auch weiterhin noch viel zu tun. So sind wirkliche,
tragfähige Alternativen zum aktuellen Finanzsystem nicht in Sicht,
und es gilt, die neoliberale Austeritätspolitik der EU zu stoppen und
weiter für ein demokratisches und solidarisches Europa zu arbeiten.
"Unsere Forderungen sind konkrete Bausteine auf dem Weg zu einem
solidarischen und nachhaltigen Wirtschaftssystem. Die aktuellen
Entwicklungen zeigen, dass die Arbeit von Attac nach wie vor
unverzichtbar ist", sagt Attac-Obfrau Alexandra Strickner.
Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit von Attac für 2014 ist die
Verhinderung der gegenwärtigen Pläne zum Investitions- und
Handelsabkommen TTIP, das die Privatisierung der Demokratie sowie die
Verschlechterung von ArbeitnehmerInnen- und Sozialrechten sowie
Umweltstandards bedeutet. Attac hat die Plattform TTIP STOPPEN
(www.ttip-stoppen.at) mitinitiiert, die hierfür eine breite
Zusammenarbeit verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen
und Gewerkschaften garantiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema
Ernährungssouveränität: Mit dem Nyéléni-Forum, das von 13. bis 17.
April in Goldegg stattfand, wurde hier der erste große Höhepunkt
gesetzt. Das Thema Eurokrise bleibt in der Attac-Arbeit weiterhin
zentral, um die Folgen der menschenverachtenden Austeritätspolitik
aufzuzeigen, den Widerstand dagegen zu unterstützen und Alternativen
für eine echte Krisenbewältigung zu entwickeln. Außerdem arbeitet
Attac weiter in der Allianz "Wege aus der Krise" für demokratische,
solidarische und ökologische Krisenlösungen.

Bereits mehr als 10.500 Menschen in Österreich unterstützen Attac
durch ihre Mitgliedschaft, ihre Spende, Interesse oder aktivistisches
Engagement. "Immer mehr Menschen erkennen, dass es dringend nötig ist
sich für ein anderes, ein gerechtes Wirtschaftssystem einzusetzen.
Dies wird in der wachsenden Unterstützung für Attac sichtbar", sagt
Alexandra Strickner, Ökonomin und wiedergewählte Obfrau von Attac
Österreich.

Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus: Hans Asenbaum (31),
Julianna Fehlinger (26), Elisabeth Klatzer (48), Martin Mayr (30),
Lisa Mittendrein (27), René Schuster (42), Alexandra Strickner (45),
Augustine Wöss (63) und Georg Zenta (31). Attac lebt
Geschlechtergerechtigkeit und hat selbstverständlich wieder ein
ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern im Vorstand.
Auf eigenen Wunsch schieden Elisabeth Grießler, Michael Vasold und
Markus Feichtinger aus dem Vorstand aus. Darüber hinaus legte
Christian Felber seine Sprecherrolle für Attac zurück, um sich auf
seine Projekte Gemeinwohlökonomie und demokratische Bank
konzentrieren zu können. "Wir wünschen allen alles Gute für ihre
Zukunft und freuen uns auf weitere solidarische Zusammenarbeit. Die
ehemaligen Vorstandsmitglieder haben viel dazu beigetragen, Attac
nach innen und außen zu stärken und auf unserem gemeinsamen Weg
weiterzubringen. Christian Felber hat als Gründungsmitglied und als
langjähriger Sprecher von Attac einen wichtigen Beitrag geleistet, um
Attac als Organisation zu etablieren. Wir bedanken uns herzlich bei
Christian, Elisabeth, Markus und Michael für ihr Engagement und ihren
Einsatz", so Strickner. Gerhard Zahler-Treiber und Elisabeth Klatzer
übernehmen in Zukunft - neben den bisherigen SprecherInnen - auch
diese Rolle. Alle SprecherInnen und Vorstandsmitglieder sind auf
www.attac.at einsehbar.

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