- 29.04.2014, 12:51:59
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Caritas gratuliert neuem Präsidenten der österreichischen Palliativgesellschaft
Landau: "Retschitzegger verleiht OPG jene Stimme, die nötig sein wird, um Politik an den Ausbau der palliativen und hospizlichen Versorgung in diesem Land zu erinnern."
Utl.: Landau: "Retschitzegger verleiht OPG jene Stimme, die nötig
sein wird, um Politik an den Ausbau der palliativen und
hospizlichen Versorgung in diesem Land zu erinnern." =
Wien (OTS) - Die österreichische Palliativgesellschaft hat einen
neuen Präsidenten. Am Samstag wurde der ärztliche Leiter der Caritas
der Erzdiözese Wien, Harald Retschitzegger, zum Nachfolger von
Herbert Watzke gewählt. "Als Caritas begrüßen wir die Wahl sehr",
freut sich Caritas Präsident Michael Landau in einer ersten
Stellungnahme. "Die Österreichische Palliativgesellschaft war, ist
und bleibt für die Caritas ein wichtiger Partner, wenn es darum geht,
den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung in Österreich mit
Vehemenz und Hartnäckigkeit einzufordern und auch selbst
voranzutreiben. Denn noch immer ist die Begleitung von Menschen am
Ende ihres Lebens - ob Zuhause, im Spital oder im Pflegewohnhaus -
für längst nicht alle Menschen erreichbar, zugänglich und leistbar.
Und noch immer bleibt die Politik die Erreichung jener Ziele
schuldig, die sie sich vor zehn Jahren selbst gesteckt hat. Harald
Retschitzegger verleiht der OPG jene Stimme, die notwendig sein wird,
um PolitikerInnen im Bund und in den Ländern an ihre Verantwortung zu
erinnern. Bei seinem Vorgänger Herbert Watzke bedanke ich mich an
dieser Stelle ebenfalls recht herzlich für seinen unermüdlichen
Einsatz in den vergangenen Jahren."
Anzahl der Hospizbetten in Österreich muss verdoppelt werden!
Landau erinnerte bei dieser Gelegenheit einmal mehr an die
Forderungen der Caritas im Bereich Hospiz: "In Österreich gibt es bis
heute nicht genug Palliativbetten. Dasselbe gilt für Betten im
Hospizbereich. Aber auch die Zahl der mobilen Dienste hat noch immer
nicht jenes Niveau erreicht, das dringend notwendig wäre. Die
Situation in den einzelnen Bundesländern ist höchst unterschiedlich.
Wir sagen klar: Einrichtungen der abgestuften Hospiz- und
Palliativversorgung müssen ausgebaut werden. Und klar ist auch, dass
diese Angebote vollständig durch die öffentliche Hand finanziert
werden müssen."
Seit 25 Jahren an der Seite sterbender Menschen
Die Caritas der Erzdiözese Wien ist seit 25 Jahren im Bereich Mobiles
Hospiz tätig. In dieser Zeit wurden knapp 22.000 Menschen kostenlos
vor allem von ÄrztInnen, Pflegepersonen und freiwilligen
MitarbeiterInnen Zuhause betreut. Allein im Vorjahr begleiteten 278
MitarbeiterInnen - 221 davon freiwillig und 57 hauptamtlich - 2041
Menschen auf ihrem letzten Lebensweg.
Spenden unter www.caritashospiz.at
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