- 29.04.2014, 10:41:42
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Jobmotor Gewerbe und Handwerk
Mehr als 25.000 Arbeitsplätze haben die Gewerbe- und Handwerksbetriebe in den letzten drei Jahren geschaffen.
Utl.: Mehr als 25.000 Arbeitsplätze haben die Gewerbe- und
Handwerksbetriebe in den letzten drei Jahren geschaffen. =
Wien (OTS) - Laut Beschäftigungsstatistik der Wirtschaftskammer
hatten im Jahresdurchschnitt 2013 rd. 2,29 Millionen Beschäftigte
ihren Arbeitsplatz in der gewerblichen Wirtschaft, davon 645.206
(28,2 %) in einem Gewerbe- und Handwerksbetrieb. Im Zeitraum 2010 bis
2013 stieg die Zahl der Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft
um rd. 69.000. Von diesen neu geschaffenen Arbeitsplätzen entfielen
25.422 (36,8 %) auf das Gewerbe und Handwerk. Das
Beschäftigungswachstum lag im Gewerbe und Handwerk mit 4,1 % über
jenem der gewerblichen Wirtschaft insgesamt (+3,1 %)
Diese - trotz widriger wirtschaftlicher und politischer
Rahmenbedingungen - positive Entwicklung basiert nicht zuletzt auf
der Innovationskraft der Unternehmen und die Unterstützung durch
externe Experten, z. B. aus dem Netzwerk der Austrian Cooperative
Research (ACR) spielt dabei eine wichtige Rolle, ist Walter Bornett,
Direktor der KMU Forschung Austria und selbst Mitglied der ACR,
überzeugt.
Größter Arbeitgeber im Gewerbe und Handwerk sind nach wie vor die
gewerblichen Dienstleister mit rd.110.000 Beschäftigten. Hinter dem
Begriff "gewerbliche Dienstleister" stehen zahlreiche, sehr
unterschiedliche Berufsgruppen, wie z. B. die Arbeitskräfteüberlasser
oder die Personenbetreuer. Bei den "klassischen" Handwerksbranchen
führt das Baugewerbe mit rd. 79.600 Beschäftigten, gefolgt von den
chemischen Gewerben, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigern (rd.
50.500 Beschäftigte), den Metalltechnikern (rd. 45.400 Beschäftigte)
und den Lebensmittelgewerben (Bäcker, Konditoren, Fleischer etc.) mit
rd. 44.900 Beschäftigten.
Das absolute Beschäftigungswachstum war bei den Mechatronikern am
größten, wo in den letzten drei Jahren fast 5.600 Arbeitsplätze
geschaffen wurden. Beim relativen Wachstum liegen die
Kunststoffverarbeiter an der Spitze, die ihren Beschäftigtenstand von
etwa 13.300 um 18,4 % auf mehr als 15.700 steigern konnten.
Für Walter Bornett belegen diese Zahlen die enorme Bedeutung einer
vielfältigen Branchenstruktur: Je heterogener die
Wirtschaftslandschaft, umso stabiler und krisenresistenter ist eine
Volkswirtschaft.
Tabelle mit den Ergebnissen nach Branchen unter:
http://www.kmuforschung.ac.at/index.php/de/presseservice
Die KMU Forschung Austria ist Mitglied von Austrian Cooperative
Research (ACR), der Interessenvertretung der Kooperativen Forschung
in Österreich. ACR ermöglicht für kleine und mittlere Betriebe die
Umsetzung von Innovationen und ist ihr Netzwerkpartner in Forschung
und Forschungspolitik. www.acr.at
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