- 29.04.2014, 09:52:36
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Kleinbäuerliche Landwirtschaft gegen den Hunger
BOKU und Caritas sind sich bei der Ernährungs-Konferenz "Growing Together" ab 6. Mai einig: Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft ist der Schlüssel zur Beseitigung des Hungers.
Utl.: BOKU und Caritas sind sich bei der Ernährungs-Konferenz
"Growing Together" ab 6. Mai einig: Förderung kleinbäuerlicher
Landwirtschaft ist der Schlüssel zur Beseitigung des Hungers. =
Wien (OTS) - Die Universität für Bodenkultur und der Dachverband
Europäischer Agraruniversitäten laden vom 6. bis 8. Mai gemeinsam mit
der Caritas zur Konferenz "Growing Together". Auf der
Ernährungskonferenz in Wien treffen AgrarwissenschafterInnen und
VertreterInnen der Zivilgesellschaft zusammen. Erfolgreiche
Kooperationen zwischen bäuerlicher Landwirtschaft in
Entwicklungsländern und den Agrarwissenschaften stehen dabei im
Mittelpunkt, wie etwa ein Programm der Caritas in Südasien, das von
der Europäischen Kommission gefördert und von der Universität für
Bodenkultur wissenschaftlich begleitet wird.
Caritas Auslandshilfe-Generalsekretär Christoph Schweifer: "Für
die Kleinbauern in Indien, Bangladesh und Nepal, die wir mit diesem
Programm unterstützen, werden die Zeiten immer härter. Durch den
Klimawandel bleibt der lebenswichtige Regen aus. Dank der
Zusammenarbeit mit der BOKU werden gemeinsam mit den Bäuerinnen und
Bauern Möglichkeiten zur nachhaltigen Bewirtschaftung erforscht."
MitarbeiterInnen aus Nepal, Indien und Bangladesch werden auf der
Konferenz von ihren Erfahrungen im Programm berichten.
Erwartet werden neben dem neuen Präsidenten der World Farmers
Organisation auch Direktoren der Internationalen Agrarforschung und
europäische Mitglieder von AGRINATURA, darunter die University of
Greenwich, CIARD in Frankreich und die Universität Bonn. Michael
Hauser, AGRINATURA Präsident und Leiter des Centre for Development
Research der BOKU Wien: "Kleinbäuerliche Familienbetriebe in Asien
und Afrika sind das Rückgrat lokaler und globaler
Ernährungssicherung, aber viele davon leben unter prekären
Bedingungen. Europäische Entwicklungs- und Agrarforschung sind
zentrale Partner im Kurswechsel in Richtung Ernährungssicherheit und
Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft."
"Growing Together" wird von diesem Schulterschluss zwischen
Forschung und Praxis getragen. Denn der größte Hunger herrscht in
sehr entlegenen Gebieten, in denen der Großteil der Bevölkerung von
der Subsistenzwirtschaft lebt. Die neuen Erkenntnisse für nachhaltige
Bodenbewirtschaftung in klimatisch äußerst schwierigen Regionen
gelangen nur sehr schwer zu den ärmsten Bäuerinnen und Bauern. Diese
Herausforderungen zu meistern und zukünftige Schwerpunkte in der
Zusammenarbeit zwischen europäischer Agrarforschung und bäuerlicher
Landwirtschaft zu definieren, sind die Ziele des Treffens in Wien.
Gleichzeit appellieren BOKU und Caritas an die Politik, die gerade
die zukünftigen UN-Millenniumentwicklungsziele ausverhandelt: "Das
Ziel zur Beendigung des Hungers muss ganz oben auf der Agenda stehen.
Die Förderung nachhaltig wirksamer, kleinbäuerlicher Landwirtschaft
ist der Schlüssel dazu."
AVISO:
"Growing Together" - AGRINATURA Science Days
5. bis 8. Mai 2014
Programm & Informationen zur Konferenz:
http://www.agrinatura.eu/Activities-Projects/AGRINATURA-SCIENCE-DAYS/
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