- 28.04.2014, 12:26:56
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AUGE/UG NÖ beantragt NEIN der AK Niederösterreich zu möglichem 12-Stunden-Arbeitstag bei Gleitzeit!
AK-Rat Taibl (AUGE/UG) will Arbeitszeitpläne der Regierung in der AK-Vollversammlung diskutieren
Utl.: AK-Rat Taibl (AUGE/UG) will Arbeitszeitpläne der Regierung in
der AK-Vollversammlung diskutieren =
Wien (OTS) - Dass die AK, aber auch die Gewerkschaften, beim Thema
Arbeitszeit-Verlängerung sich nobel zurückhalten oder sich
bestenfalls in Beschwichtigung üben, statt klar ablehnend Stellung zu
beziehen, ist für die AUGE/UG - Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen/ Unabhängige GewerkschafterInnen ein unhaltbarer
Zustand. "Hier werden schwer erkämpfte Rechte der ArbeitnehmerInnen
auf ausreichend tägliche Freizeit als Pfand für schwammig in Aussicht
gestellte, mögliche Verbesserungen beim Urlaubsanspruch geopfert.
Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer müssten auf die Barrikaden
steigen!", fordert AK-Rat Stefan Taibl (AUGE/UG).
Die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen
(AUGE/UG) bringen deshalb bei der morgigen Vollversammlung der AK
Niederösterreich einen Dringlichkeitsantrag auf Ablehnung des
12-Stunden-Arbeitstages bei Gleitzeit ein. "Längere tägliche und
wöchentliche Maximalarbeitszeit sind ungesund, familienfeindlich und
kontraproduktiv für die Senkung der Arbeitslosenraten. In Österreich
werden bereits mehr als genug Überstunden geleistet. Österreich ist
bereits heute bei der Länge der wöchentlichen Arbeitszeiten bei
Vollzeit mit dem neoliberalen Großbritannien an der EU-Spitze. Für
die AK als gesetzliche Vertretung der ArbeitnehmerInnen müsste eine
Ablehnung des Regierungsvorschlages deshalb eigentlich völlig logisch
und unumstritten sein. Wir wollen, dass diese Ablehnung bei der
Vollversammlung klar ausgesprochen wird," begründet Taibl
abschließend seinen Vorstoß.
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