Himmelbauer: Investitionen in Forschung wesentlich für unsere Zukunft

ÖVP-Sprecherin für Innovation: Rekordwert bei Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich im Jahr 2013

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Investitionen in Forschung und neue Technologien sind wesentlich für die Zukunft unserer Gesellschaft und der Unternehmen, sagte heute, Mittwoch, die ÖVP-Sprecherin für Innovation und Telekommunikation Abg. Eva-Maria Himmelbauer BSc anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie. Die ÖVP-Sprecherin wies darauf hin, dass die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich im Jahr 2013 einen Rekordwert von 8,96 Milliarden Euro erreichten. Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 2,81 Prozent liege Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,03 Prozent.

"Der Bund hat seine Forschungsinvestitionen während der Wirtschaftskrise antizyklisch erhöht und 2012 seine Forschungs- und Entwicklungs-Investitionen gegenüber 2011 um 14,2 Prozent angehoben", unterstrich Himmelbauer. 2013 stiegen die Investitionen in Forschung und Entwicklung von Seiten der Unternehmen (In- und Ausland) wieder leicht um plus drei Prozent auf rund 5,2 Milliarden Euro. Die Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben des Bundes stiegen um 2,8 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 3,09 Milliarden Euro.

"Der Forschungs- und Entwicklungsbereich ist auch ein wichtiger Arbeitgeber", wies Himmelbauer darauf hin, dass insgesamt 61.200 Beschäftige in diesem Bereich tätig sind, davon rund 16.000 an Hochschulen und 42.000 in Unternehmen. "Es ist wichtig, den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Forschungs- und Wissenschaftsstandorts weiter zu garantieren. Mit der Fortführung der Finanzierung des Wissenschaftsfonds FWF und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) auf dem heutigen Niveau konnte der Wegzug intelligenter und innovativer Forscherinnen und Forscher ins Ausland verhindert werden."

Himmelbauer hob auch die erfolgreich abgeschlossene vierte Ausschreibung zum Programm des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft "Research Studios Austria" hervor, die im Zeichen wichtiger Zukunftsthemen steht. Von den 17 neu geförderten Research Studios, an die insgesamt 15,8 Millionen Euro an Fördermitteln fließen werden, sind neun dem Schwerpunkt "Energie- und Ressourceneffizienz" und acht dem Schwerpunkt "Life Sciences und Medizintechnologie" zuzurechnen. Es handelt sich dabei um eine Trägerorganisation, die in der Regel in eine wissenschaftliche Einrichtung eingebettet ist. "Mit den Research Studios unterstützt Bundesminister Mitterlehner den Weg von innovativen Prototypen in Richtung Marktreife. Denn nur eine innovative Gesellschaft ist zukunftsfähig, und Österreich braucht innovative Unternehmen und Forschung, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können."

Himmelbauer verwies zudem auf die Wichtigkeit des Ausbaus von Breitband, wie es auch das Regierungsprogramm vorsieht. Die Bundesregierung setzt sich für eine "digitale Offensive", insbesondere für die flächendeckende Verfügbarkeit von Hochleistungs-Breitband-Infrastruktur wie Festnetz oder Mobilfunktechnologie, ein. "Neben dem wettbewerbsorientierten Ausbau technologieneutraler Breitband-Infrastruktur müssen vor allem auch Maßnahmen zur Schließung der "digitalen Kluft" - also der Unterschiede in Stadt und Land oder zwischen Alt und Jung - ergriffen werden, so Himmelbauer abschließend.
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