• 23.04.2014, 09:20:26
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Kfz-Versicherungen im Autohaus - selten die günstigste Lösung

Neun Polizzen im VKI-Vergleich, große Prämienunterschiede

Utl.: Neun Polizzen im VKI-Vergleich, große Prämienunterschiede =

Wien (OTS/VKI) - Die Kfz-Versicherung direkt beim Autohändler
abzuschließen ist bequem - aber ist es auch günstig? Der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) hat die Angebote und Prämien von neun
Autohäusern mit den Preisen von Versicherungsplattformen und
Online-Anbietern verglichen. Das Ergebnis: Nur ein einziges Autohaus
schnitt günstiger ab als vergleichbare Angebote aus dem Internet. Bei
den anderen lagen die Prämien zum Teil mehrere hundert Euro über
denen der Online-Anbieter und Vergleichsplattformen. Die
Testergebnisse im Detail sowie weitere Informationen gibt es online
unter www.konsument.at und ab 24.04. im Mai-KONSUMENT.

"Auto und Versicherung gleich im Paket mit nach Hause zu nehmen,
mag verlockend sein. Die Bequemlichkeit hat jedoch ihren Preis",
betont VKI-Versicherungsexpertin Gabi Kreindl. Die
Prämienunterschiede für gleiche Modelle seien groß, Differenzen von
jährlich bis zu 700 Euro möglich. "Wer das erstbeste Angebot aus dem
Autohaus nimmt, zahlt also unter Umständen ordentlich drauf."

Auch was die Beratung betrifft, müssen im Autohaus Abstriche
gemacht werden. Obwohl die Verkaufsgespräche im aktuellen Test
angenehm abliefen und die Verkäufer gut über ihre Modelle Bescheid
wussten, dürfen Konsumentinnen und Konsumenten keine umfassende
Versicherungsberatung erwarten. "Autohäuser arbeiten jeweils mit
bestimmten Versicherern oder Maklern zusammen", erklärt Kreindl. "Für
sie sind die Polizzen eher ein Zusatzservice und damit ein Instrument
zur Kundenbindung."

KONSUMENT-Tipps:

- Angebote vergleichen. Wer sich nicht selbst mit komplizierten
Tarifen beschäftigen möchte, wendet sich am besten an einen
unabhängigen Versicherungsmakler. Er kann auch dabei helfen,
bestehende Polizzen auf Aktualität und Eignung zu kontrollieren.

- Keine Zusätze. Wer bereits im Autohaus eine Kfz-Versicherung
abschließen möchte, sollte auf eine "sortenreine" Polizze achten.
Eine Insassenunfallversicherung ist überflüssig, Kfz-Rechtsschutz
erfordert Beratung.

- Jahresprämie statt monatliche Zahlung. Monatlich, viertel- oder
halbjährlich zu zahlen, ist teurer, als die Kfz-Versicherungsprämie
einmal im Jahr zu begleichen. Selbst wenn der Versicherer keinen
Prämienzuschlag für monatliche Zahlung verlangt, fällt bei letzterer
die motorbezogene Steuer höher aus ("Unterjährigkeitszuschlag").
Leider wird nur selten darauf hingewiesen.

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Kfz-Versicherungen im Autohaus
gibt es unter www.konsument.at sowie ab dem 24.04. in der Maiausgabe
der Zeitschrift KONSUMENT.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI

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