• 14.04.2014, 12:52:12
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GPA-djp-Hohenauer: Klare Absage an das Bildungssparen

Größere Klassen wären vor allem im BMHS-Bereich fatal

Utl.: Größere Klassen wären vor allem im BMHS-Bereich fatal =

Wien (OTS/ÖGB) - "Es gibt kaum einen Bereich, der noch weniger dazu
geeignet wäre, um den Sparstift anzusetzen als die Bildungspolitik.
Mit den jetzt bekannt gewordenen Vorhaben würden aber viele junge
Menschen ihrer Zukunftschancen beraubt", kommentiert Florian
Hohenauer, Jugendvorsitzender der Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die aktuell
diskutierten Sparvorhaben im Bildungsbereich.

Eine Erhöhung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen würde sich auf alle
Betroffenen negativ auswirken, vor allem im BMHS-Bereich wäre sie
aber komplett kontraproduktiv, so Hohenauer weiter: "In dieser
Ausbildungsform ist die Drop-Out-Rate viel zu hoch, steigt die
SchülerInnen-Zahl, geht auch die Drop-Out-Rate nicht zurück, eher im
Gegenteil. Was das für die Chancen der Jugendlichen auf dem
Arbeitsmarkt bedeutet, das kann sich jeder selbst ausmalen."
Kritisiert wird auch der Rückbau des TeamlehrerInnen-Einsatzes in der
Neuen Mittelschule, der droht, wenn die Sparpläne des Finanzministers
realisiert werden, so Hohenauer abschließend: "Spindelegger
argumentiert seine Sparpläne damit, dass die über Jahre angehäuften
Schulden sonst auch noch unseren Kindern und Kindeskindern im Weg
liegen würden - das selbe gilt aber auch für Defizite in der
Bildungspolitik. Eine klare Absage also an das Bildungssparen!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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