- 10.04.2014, 13:38:33
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Bures/ Mitterlehner: Startschuss für elf neue Kompetenzzentren gefallen
Wien (OTS) - Jury kürte elf neue K-Projekte, die mit 13,9 Millionen
Euro aus Bundesmitteln gefördert werden - Hochschulen,
Forschungszentren und Unternehmen arbeiten gemeinsam an Innovationen
und neuen Technologien
Mit der aktuellen Empfehlung der Jury zur Förderung von 11 neuen
K-Projekten wird der Forschungsstandort Österreich gestärkt und
aufgewertet. Technologieministerin Doris Bures und Wissenschafts-,
Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner stellen
dafür im Rahmen des COMET-Programms 13,91 Millionen Euro an
Budgetmitteln zur Verfügung. "Damit können wir gemeinsam mit
Landesmitteln und Geldern der beteiligten Unternehmen die jetzt
ausgewählten K-Projekte fördern und somit Österreichs
Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken. In K-Zentren
arbeiten Hochschulen, Forschungszentren und Unternehmen gemeinsam an
Innovationen und neuen Technologien", betonen Mitterlehner und Bures.
Das Gesamtinvestitionsvolumen der neu bewilligten K-Projekte beträgt
51,1 Millionen Euro.
"Die Kompetenzzentren und K-Projekte bündeln mit
wissenschaftlicher Kompetenz technologisches Know-how und bringen
beides in anwendungsorientierte Forschungsprojekte ein", so die
Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Doris
Bures. "Die Zentren erfüllen damit eine wesentliche Aufgabe für den
Forschungs- und Beschäftigungsstandort Österreich."
"Wissen schafft Zukunft. Die Kompetenzzentren tragen wesentlich
dazu bei, innovative Ideen von den Universitäten und
Forschungszentren in Wirtschaft und Gesellschaft zu tragen. Davon
profitieren alle beteiligten Partner", sagt Mitterlehner. "Mit dem
erworbenen Know-how können die Unternehmen neue Produkte und
Dienstleistungen entwickeln und sich am internationalen Markt
durchsetzen. Im globalen Wettbewerb punkten wir vor allem mit
Innovationen, Kreativität und Qualifikation, was wiederum Wachstum
und Arbeitsplätze in Österreich schafft", so Mitterlehner.
Forschungslandkarte erweitert
Von den 11 geförderten K-Projekten beteiligt sich Oberösterreich
an insgesamt sechs K-Projekten, Steiermark und Wien an jeweils drei
Projekten, Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg an jeweils 2 K-
Projekten. Die thematischen Schwerpunkte liegen vor allem in den
Bereichen Produktionstechnologien, Informations- und
Kommunikationstechnologien, sowie Lebenswissenschaften. Damit besteht
die Landkarte der Österreichischen Exzellenzzentren jetzt aus fünf
K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 35 K-Projekten. Insgesamt stehen
während der gesamten Laufzeit des COMET-Programmes rund 500 Millionen
Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Das Programm wird vom
Technologieministerium und vom Wissenschafts- und
Wirtschaftsministerium finanziert sowie von der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.
"K-Projekte stellen die Newcomer-Linie im Rahmen des
COMET-Programmes dar", so die Geschäftsführer der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.
"Das Ziel ist, hochqualitative Forschung in der Zusammenarbeit
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit mittelfristiger Perspektive
und klar abgegrenzter Themenstellung zu initiieren." Die
Ausschreibung richtete sich an neue Konsortien sowie an existierende
Kompetenzzentren oder -netzwerke.
In K-Projekten muss mindestens ein wissenschaftlicher Partner
(Hochschule, Forschungsinstitut) und mindestens drei
Unternehmenspartner beteiligt sein. Die Laufzeit beträgt bis zu vier
Jahre. Die Förderung seitens des Bundes und der Länder beträgt
maximal 675.000,- Euro pro Jahr und ist auf 45 Prozent des
Gesamtvolumens beschränkt, Unternehmenspartner müssen mindestens die
Hälfte der Kosten tragen, der Rest ist von dem/den wissenschaftlichen
Partner/n zu finanzieren.
Die neu bewilligten K-Projekte sind:
1. "ADDA - Advancement of Dairying in Austria"
Veterinärmedizinische Universität Wien - Institut für Milchhygiene
Finanzierung: Niederösterreich, Wien
2. "AEDA - Advanced Engineering Design Automation"
V-Research GmbH Industrielle Forschung und Entwicklung", Dornbirn
Finanzierung: Vorarlberg
3. "Amoree - Aluminium and magnesium processing optimization with
special respect to resource and energy efficiency"
LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH, Ranshofen
Finanzierung: Oberösterreich
4. "DEXHELPP - Decison Support for Health Policy and Planning:
Methods, Models and Technologies based on existing health care data"
Technische Universität Wien - Institut für Analysis und Scientific
Computing, Wien
Finanzierung: Wien
5. "ECO-PowerDrive-2 - Emission & Fuel Consumption Reduction of Small
Propulsion Systems under Real World Conditions"
Technische Universität Graz - Institut für Verbrennungskraftmaschinen
und Thermodynamik, Graz
Finanzierung: Steiermark, Oberösterreich
6. "HOPL - Heuristic Optimization in Production and Logistics"
FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH", Wels
Finanzierung: Oberösterreich
7. "imPACts - Industrial Methods for Process Analytical Chemistry -
From Measurement Technologies to Information Systems Research"
Center for Non Destructive Testing GmbH, Linz
Finanzierung: Oberösterreich, Niederösterreich
8. "JOIN - Network of Excellence for Metal JOINing"
Technische Universität Graz - Institut für Werkstoffkunde und
Schweißtechnik, Graz
Finanzierung: Steiermark, Oberösterreich, Tirol
9. "LiTech - Easy to use professional business and system control
applications"
Fachhochschule Vorarlberg GmbH", Dornbirn
Finanzierung: Vorarlberg
10. "VASCage - Research Center of Excellence in Vascular Ageing -
Tyrol"
Medizinische Universität Innsbruck - Service Center Forschung",
Innsbruck
Finanzierung: Innsbruck, Tirol, Wien
11. "ZPT+ - K-Projekt für zerstörungsfreie Prüfung und Tomografie
Plus"
FH OÖ Forschungs- & Entwicklungs GmbH", Wels
Finanzierung: Oberösterreich, Steiermark
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