• 10.04.2014, 10:48:39
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Umweltdachverband: Windkraft, Schutz von Menschen, Landschaft und Natur gehen in NÖ nun Hand in Hand!

- UWD begrüßt natur-, und landschaftsverträglichen Ausbau der Windkraft

Utl.: - UWD begrüßt natur-, und landschaftsverträglichen Ausbau der
Windkraft =

Wien (OTS) - NÖ Windkraftraumplanung ist nun Basis für ökologische
Energiewende

"Der Umweltdachverband begrüßt die Nutzung der Windkraft, doch ein
weiterer Ausbau sollte an geeigneten naturverträglichen Standorten
erfolgen. Das Land Niederösterreich geht diesbezüglich mit
vorbildhaftem Beispiel voran. Mit dem vorliegenden Verordnungsentwurf
wurden nun rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen geschaffen, die
den weiteren Ausbau der Windkraft im größten Bundesland ermöglichen,
die Akzeptanz der Bevölkerung finden und Natur- und Landschaftsschutz
vorbildhaft vereinen werden. Der abgelaufene überregionale
Planungsprozess und die vorliegende strategische Energieraumplanung
gelten national wie auch international als vorbildhaft. LH Erwin
Pröll und LR Stephan Pernkopf haben damit die Weichen für eine
ökologische Energiewende bis 2030 gestellt", sagt Gerhard
Heilingbrunner, ehrenamtlicher Präsident des Umweltdachverbandes.

UWD-Positionspapier zeigt Grundlagen zur umwelt- und
naturverträglichen Windkraftnutzung auf

In den vergangenen drei Jahren bearbeitete der Umweltdachverband
wichtige Grundlagen in Sachen Windkraft und Naturschutz, wie etwa das
UWD-Positionspapier zur umwelt- und naturverträglichen Nutzung der
Windkraft oder die Natura 2000-Schattenliste. Der UWD wurde daher
eingeladen, seine Expertise einzubringen und die Verträglichkeit der
Windkraftplanung in NÖ in Hinblick auf die Anliegen des Natur- und
Landschaftsschutzes zu überprüfen. Dabei wurden insbesondere die
Auswirkungen auf potenzielle Natura 2000- und alpine Gebiete
analysiert, Brennpunkte aufgezeigt und Empfehlungen bezüglich Tabu-
bzw. Eignungszonen abgegeben. Die Ergebnisse der Expertise sind in
das Raumordnungsprogramm eingeflossen.

Nationalpark Thayatal nicht mehr gefährdet - NÖ-Gebiet der
Alpenkonvention frei von Windkraftanlagen!

Für den Umweltdachverband besonders erfreulich ist, dass -
entsprechend seiner Empfehlung - der Nationalpark Thayatal von
Windkraftanlagen verschont bleibt. Mit dem Wegfall der Eignungszonen
im Umfeld des Nationalparks ist der Fortbestand dieses international
anerkannten Schutzgebietes nicht mehr gefährdet. Geht es nach dem
Umweltdachverband, muss eine 5-Kilometer-Abstandsregelung von
Windkraftanlagen zu Nationalparks nun generell auch in anderen
Bundesländern umgesetzt und international Standard werden. "Im
gesamten niederösterreichischen Geltungsbereich der Alpenkonvention
wird es in Zukunft keine Windkraftanlagen geben. Dies wird nun mit
der Verordnung der NÖ Landesregierung rechtsverbindlich und ist ein
großartiger Erfolg. Niederösterreich setzt damit ein kräftiges Signal
dafür, dass das Land die Umsetzung der Alpenkonvention ernst nimmt",
so Heilingbrunner. Damit werden auch alpintouristische
Entwicklungsperspektiven in Richtung sanfter Tourismus nicht weiter
gefährdet, wie dies in anderen Bundesländern noch der Fall ist.

Strategische Energieraumplanung bringt Naturschutz und
AnrainerInnen-Bedürfnisse in Einklang

"Die Erarbeitung des Raumordnungsprogramms erfolgte profund und war
darauf ausgerichtet, alle Interessen entsprechend abzubilden. Mit
einer strategischen Energieraumplanung für natürliche Ressourcen
können Nutzungskonflikte vermieden und Naturschutz und
AnrainerInnen-Bedürfnisse in Einklang gebracht werden. Dabei ist es
besonders wichtig, auch auf die Stimme der BürgerInnen zu hören. Mit
der neuen Verordnung werden somit nicht nur Natur- und
Landschaftsschutz hochgehalten, sondern auch demokratische
Ergebnisse, etwa Volksbefragungen in den Gemeinden, umgesetzt. Der
UWD hofft nun, dass die vorliegende NÖ
Windkraft-Raumplanungsverordnung rasch in Kraft gesetzt wird und
appelliert gleichzeitig an die Vertreter der Windkraft, diese
positiven Signale des Landes zu unterstützen", so Heilingbrunner
abschließend.

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