Informations- und Kommunikationswirtschaft begrüßt EuGH-Entscheidung

WKÖ-Pollirer: "Ideen zur Vorratsdatenspeicherung zwecks Urheberrechtsbeauskunftungen sollten damit auch vom Tisch sein!

Wien (OTS/PWK242) - In der WKÖ-Bundessparte Information und Consulting zeigt man sich über den EuGH-Entscheid zur Vorratsdatenspeicherung zufrieden. Das Urteil sieht die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung als nicht grundrechtskonform an und erklärte sie für ungültig.
"Es ist schade, dass diese grundlegende Entscheidung nicht schon in einem früheren Verfahren geklärt wurde. Dann hätten wir uns viele Probleme in der Umsetzung ersparen können", sagt der Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der WKÖ, Hans-Jürgen Pollirer. "Ich hoffe, dass damit auch das Begehren, eine Art neue Vorratsdatenspeicherung zum Zweck der Beauskunftung von Urheberrechtsverletzungen einzuführen, ad acta gelegt werden kann", ergänzt Pollirer.

Von Seiten mancher Urhebervertreter wurde in der Vergangenheit immer wieder gefordert, für den urheberrechtlichen Auskunftsanspruch eine eigene Version der Datenspeicherung vorzusehen. Die Bundessparte sprach sich stets dagegen aus.

Die Bundessparte Information und Consulting vertritt rund 119.000 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Kommunikation, Information und wissensbasierte Dienstleistungen in der Wirtschaftskammer Österreich, darunter IT- und Telekommunikationsunternehmen. (JR)

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