- 08.04.2014, 09:44:54
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Elektro- und Elektronikindustrie: Löhne und Gehälter steigen um 2,35%
Freizeitoption wieder Teil des Abschlusses
Utl.: Freizeitoption wieder Teil des Abschlusses =
Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen 2014 für die rund
60.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie wurden am
7. April 2014 in der dritten Runde erfolgreich abgeschlossen. Die
IST-Löhne und -Gehälter steigen um 2,35%. Auf Arbeitgeberseite
leitete Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI - Fachverband der
Elektro- und Elektronikindustrie, das Verhandlungsteam. Von den
Gewerkschaften saßen Karl Proyer, Bundesgeschäftsführer-Stv. der
GPA-djp, und Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft
PRO-GE, federführend am Verhandlungstisch.
Freizeitoption erneut als flexibles Element
Vor dem Hintergrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage der
Branche gelang es den Verhandlungspartnern einen vernünftigen
Kompromiss zu erzielen, der sich wie folgt darstellt: Mit 1. Mai 2014
werden die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um 2,5% und die
IST-Löhne und -Gehälter für Arbeiter und Angestellte um 2,35% erhöht.
Der Abschluss sieht auch dieses Jahr wieder verschiedene flexible
Elemente vor. Neben der bewährten Einmalzahlungs- bzw.
Verteilungsoption bleibt die Freizeitoption auch bei dem diesjährigen
KV-Abschluss eine Optionsvariante. Die sogenannte Freizeitoption
ermöglicht den Unternehmen bzw. Arbeitnehmern eine Umwandlung der
IST-Erhöhung in Freizeit.
"Es waren harte, aber konstruktive Gespräche, bei denen wir trotz
der anfangs weit auseinanderliegenden Positionen am Ende ein
verantwortungsvolles Ergebnis erzielen konnten, das die Unternehmen
am Standort Österreich nicht über Gebühr belastet", zog Brigitte
Ederer nach Abschluss der Verhandlungen Resümee. Abschließend betonte
sie, dass vor allem flexible Elemente wie die Freizeitoption für
moderne arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen von Bedeutung sind.
Über den FEEI
Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie
vertritt in Österreich die Interessen von 270 Unternehmen mit rund
60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,73 Milliarden
Euro (Stand 2012). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu
gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum
Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien
(UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der
Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberste
Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und
Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu
stärken.
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