- 07.04.2014, 12:35:08
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Neuer Schwung für den Radverkehr: 1 Mio. Förder-Euro für klimafreundliche Mobilität in Stadt und Land
Klimafonds fördert Vernetzung von Rad und öffentlichem Verkehr
Utl.: Klimafonds fördert Vernetzung von Rad und öffentlichem Verkehr =
Wien (OTS) - Wien, 7.4.2014. Kein anderes Fortbewegungsmittel vereint
so viele Vorteile wie das Fahrrad: ökonomisch - ökologisch - gesund -
flexibel und im urbanen Bereich häufig das schnellste Verkehrsmittel.
Im europäischen Vergleich liegt Österreich - gemeinsam mit der
Schweiz und Schweden - beim Radverkehrsanteil im Mittelfeld, wobei es
noch Raum für eine Steigerung gibt. Das Förderprogramm "Intermodale
Schnittstellen im Radverkehr" des Klima- und Energiefonds unterstützt
Projekte, die dabei helfen, das Fahrrad vermehrt im Alltag zu
integrieren und den Radverkehr mit dem öffentlichen Verkehr speziell
an stark frequentierten Haltestellen und Bahnhöfen zu verknüpfen. Für
die neue Ausschreibung, die heute startet, stehen 1 Mio. Euro zur
Verfügung. Gefördert werden investive und begleitende Maßnahmen, aber
auch Grundlagenstudien. Projekte können bis 5.8.2014 eingereicht
werden.
Im internationalen Städtevergleich liegt Wien mit einem
Radverkehrsanteil von sechs Prozent noch hinter anderen Großstädten
wie München (14%) oder Berlin (13%), hat aber in den letzten zehn
Jahren eine starke Steigerung verzeichnet. In den Landeshauptstädten
Innsbruck, Bregenz, Salzburg und Graz werden heute schon um die 20
Prozent der Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt.
Verkehrsministerin Doris Bures:
"Mit unserem Fahrradpaket haben wir die Straßenverkehrsordnung im
Vorjahr radfreundlicher gestaltet. Neben den gesetzlichen kommt es
natürlich auch auf die praktischen Rahmenbedingungen an. Da hilft das
Klimafonds-Programm den Gemeinden, die auf die optimale Vernetzung
von Radfahren und öffentlichem Verkehr setzen. Hier geht es etwa um
sichere Abstellanlagen für Fahrräder auf Bahnhöfen, also ganz
konkrete Projekte, die das Radfahren einfacher, attraktiver und
sicherer machen."
Zwischen 2009 und 2012 unterstützte der Klima- und Energiefonds im
Rahmen des Programms bereits 90 konkrete Projekte mit 6,4 Millionen
Euro Fördermittel. 2014, nach einjähriger Pause, wurde die
Förderaktion wieder in das Programm des Klima- und Energiefonds
aufgenommen und an die Empfehlungen zur Radverkehrsförderung des
bmvit angepasst. Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia
Vogel:
"Das Rad ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden - es
gibt jedoch noch viel Potenzial, den Radler-Anteil zu vergrößern.
Übergeordnete politische Strategien - wie der neue Gesamtverkehrsplan
Österreich - setzen auf gezielte und intelligente Verknüpfung von
Verkehrsmitteln und sehen den Radverkehr als tragende Säule. Unser
Programm unterstützt daher Maßnahmen, die dazu beitragen, dass
künftig noch mehr Wege im Alltag mit dem Fahrrad oder E-Bike erledigt
werden."
Die Eckdaten der Förderaktion
Ziel des Förderprogrammes "Intermodale Schnittstellen im
Radverkehr" ist es, mehr Menschen in Österreich zu "Alltagsradlern"
zu machen. Durch qualitativ hochwertige bzw. verbesserte
Infrastrukturmaßnahmen an markanten und starkfrequentierten
Schnittstellen des Radverkehrs zum öffentlichen Personennahverkehr
soll das Fahrrad als Verkehrsmittel attraktiver werden. Projekte, die
an besonders stark frequentierten Punkten realisiert werden sollen
(bei Bike & Ride ab ca. 100 Bike & Ride-NutzerInnen pro Tag), werden
favorisiert.
Ausgeschrieben werden Umsetzungsmaßnahmen (investive Maßnahmen mit
einer Förderquote von 50 Prozent) sowie Grundlagenarbeiten und
Begleitmaßnahmen mit einer Förderquote von 30 Prozent.
Die Einreichung ist bis 5.8.2014, 12:00 Uhr, unter der folgenden
Adresse möglich:
http://www.ots.at/redirect/schig
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