• 04.04.2014, 11:58:19
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WKÖ-Pollirer: 2013 war für die Beratungs-, Kommunikations- und IT-Dienstleister ein gutes, aber kein Spitzenjahr

Erwartungshaltung der wissensbasierten Dienstleistungsbranchen für 2014 wird als "eher gut" eingeschätzt

Utl.: Erwartungshaltung der wissensbasierten Dienstleistungsbranchen
für 2014 wird als "eher gut" eingeschätzt =

Wien (OTS/PWK231) - Einen Gesamtumsatz von 60 Milliarden Euro
haben die rund 120.000 Mitgliedsunternehmen des Informations- und
Kommunikationssektors im Jahr 2013 erwirtschaftet. Die Umsätze lagen
nominell um 4,5% und preisbereinigt um 3,7% über dem Niveau von 2012.
"Nach der Erholungsphase von 2012 ist die Wirtschaftsleistung 2013
nun stabil-konsolidierend. Im Vergleich dazu ist das
Bruttoinlandsprodukt nominell nur um 2% und preisbereinigt um 0,4%
gestiegen", so Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte
Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Österreich. "Die
Unternehmen der Bundessparte Information und Consulting haben sich
auch 2013 wieder als Konjunkturlokomotive erwiesen", ergänzt Walter
Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria.

Diese Ergebnisse brachte die von der Bundessparte in Auftrag
gegebene und von der KMU Forschung Austria durchgeführte, aktuelle
Konjunkturerhebung zu den Sektoren Information, Beratung und
Kommunikation, die die WKÖ-Sparte und das Forschungsinstitut heute
Freitag präsentierten. Die Erhebung beruht auf Daten von 2.040
kleinen und mittleren Betreiben der zehn Sparten-Fachverbände -
Abfall- und Abwasserwirtschaft, Finanzdienstleister, Werbung und
Marktkommunikation, Unternehmensberatung/IT, Ingenieurbüros, Druck,
Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Buch- und Medienwirtschaft,
Versicherungsmakler sowie Telekommunikations- und
Rundfunkunternehmen.

Wieder als große Stütze erwies sich der Export der heimischen
Dienstleistungen. "Mit 14,6% Exportquote haben wir fast das gleiche
Niveau vom vorangegangen Jahr halten können -im Jahr 2012 lag die
Exportquote bei 15%", zeigt sich Bundesspartenobmann Pollirer
erfreut. "Es zeigt, dass die österreichischen Dienstleistungen
international gefragt sind." Ebenso konstant ist mit 1% des Umsatzes
auch die Aus- und Weiterbildungsquote.

Trotz überdurchschnittlich vielen Ein-Personen-Unternehmen ist bei
den wissensbasierten Dienstleistern eine beachtliche
Beschäftigtenentwicklung zu verzeichnen. "Mit einem
Beschäftigungswachstum von 1,2% haben die Unternehmen der Sparte
Information und Consulting maßgeblich zur wirtschaftlichen Stabilität
beigetragen", führt Walter Bornett aus.

Im längeren Zeitvergleich war das Jahr 2013 für die Unternehmen
der Sparte Information und Consulting ein gutes, aber kein
Spitzenjahr.

Wie sehen nun die aktuellen Entwicklungen und Erwartungen der
wissensbasierten Dienstleistungsunternehmen aus? Die Auftragslage im
laufenden ersten Quartal 2014 wird mit "eher gut" bewertet. Für das
Jahr 2014 prognostizieren die Unternehmen Umsatzzuwächse in der Höhe
von 5,6% gegenüber dem Vorjahr sowie einen Anstieg des
Beschäftigtenstandes um 1,5% und eine Steigerung der Investitionen um
3,3%.
Besonders optimistisch bezüglich Umsatzsteigerungen sind vor allem
Unternehmensberater und Informationstechnologen und
Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten. (JR)

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