• 31.03.2014, 10:32:58
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Eierdatenbank zeigt Herkunft von AMA-Gütesiegel-Eiern

Konsumenten legen Wert auf Qualität, guten Geschmack und Frische

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/5213 Im Bild
v.l.n.r. Dr. Michael Blass - GF der AMA Marketing, Abg.z.NR ÖkR Ing.
Hermann Schultes - Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich,
ÖkR Franz Schrall - Obmann der ZAG / Zentrale Arbeitsgemeinschaft
der Österr. Geflügelwirtschaft und Mag. Franz Hofer - IEC Board
Member / Geschäftsführer Ovotherm

Utl.: Konsumenten legen Wert auf Qualität, guten Geschmack und
Frische =

Wien (OTS) - Rund 1,5 Mrd. Eier legen Österreichs 6 Mio. Hennen
jährlich. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr
konstant bei rund 234 Stück. Neun von zehn Haushalte kaufen
regelmäßig Eier. Die Eierdatenbank gibt darüber Auskunft, von welchem
Bauernhof das Ei stammt.

Eier aus Bodenhaltung werden am meisten gekauft

Im Jahr 2013 wurden rund 705 Mio. Frischeier im Wert von EUR 173
Mio. gekauft - drei Viertel davon über den Lebensmittelhandel, ein
Viertel über alternative Bezugsquellen. Der Anteil der Diskonter als
Bezugsquelle lag bei 40%. Die mengenmäßig stärksten Eier-Verkäufe
finden laut RollAMA im ersten Trimester eines Jahres statt. Die
Verbrauchsspitze rund um Ostern ist damit deutlich dokumentiert. 70
Mio. Eier werden in der Osterzeit konsumiert, 50 Mio. davon landen
bereits gekocht und gefärbt im Einkaufskorb.

Käfigeier sind aus den heimischen Supermärkten gänzlich
verschwunden. Den Löwenanteil nach Haltungsformen nimmt mengenmäßig
die Bodenhaltung mit 68% ein, 22% entfallen auf Freilandhaltung, 10%
auf Bioeier. Wertmäßig beträgt der Bio-Anteil allerdings 16,5%.

Konsumenten wollen Qualität, Geschmack und Frische

Eine Motivanalyse aus 2012 zeigt, dass bei den Konsumenten
Qualität, Geschmack und Frische zählen. 83% der Befragten legen Wert
darauf, garantiert salmonellenfreie Ware zu erhalten, der gute
Geschmack steht an zweiter Stelle der Kriterien. Frische und die
österreichische Herkunft sowie die Form der Tierhaltung spielen beim
Einkauf ebenfalls eine große Rolle.

"Diesen Anforderungen werden Eier mit dem rot-weiß-roten
AMA-Gütesiegel gerecht. Sie stammen ausschließlich von konsequent
kontrollierten, heimischen Legehennenbetrieben. Nur Frischeier der
Güteklasse A sowie der Haltungsformen Bio-, Freiland- oder
Bodenhaltung dürfen unser Zeichen tragen. Darüber hinaus müssen
Landwirte und Lizenznehmer an einem umfassenden
Salmonellen-Monitoring teilnehmen", verweist Michael Blass,
Geschäftsführer der AMA Marketing, auf die strengen Richtlinien
dieses Gütesiegels.

Diese Kriterien gelten auch für gefärbte Ware. Die Haltungsform
muss auf der Osterei-Verpackung angegeben werden. Die Färbereien
werden mehrmals pro Saison kontrolliert. Zum Färben der
ausgezeichneten Ostereier werden ausschließlich lebensmittelechte, im
Zulassungsverfahren streng geprüfte Farben verwendet. Eine dünne
Baumharzschicht versiegelt das Ei und macht es damit gut haltbar.

Eierdatenbank bringt Transparenz

In Österreich wird jedes Ei im AMA-Gütesiegel-Programm mit einem
Stempel versehen, ehe es den Bauernhof verlässt. Dieser Stempel fasst
drei wichtige Informationen zusammen: Herkunftsland, Haltungsform und
Legehennenbetrieb. In der Eierdatenbank werden die Warenströme
tagesaktuell dokumentiert. Seit knapp zwei Jahren ist diese
Internet-Plattform in Vollbetrieb.

Rund 90% der Frischeier am heimischen Markt sind in der
Eierdatenbank erfasst. Dabei handelt es sich um ein freiwilliges
System, für AMA-Gütesiegel-Betriebe ist die Teilnahme daran
allerdings verpflichtend. Sämtliche Ein- und Verkäufe von Landwirten
an Packstellen und an den Handel müssen von Lieferscheinen mit allen
relevanten Angaben begleitet werden. Das wird regelmäßig von
unabhängigen Stellen kontrolliert.

Diese transparente Nachvollziehbarkeit können auch Konsumenten
nutzen. Der Quick-Egg-Check unter www.eierdatenbank.at zeigt die
Herkunft des Eies und die Haltungsform des Betriebes an. Mehr als
25.000 Mal wurde der Quick-Egg-Check seit Bestehen der Plattform
abgefragt, verstärkt vor Weihnachten und Ostern. "Das zeigt uns, dass
Konsumenten an der Herkunft ihrer Lebensmittel interessiert sind. Die
Eierdatenbank schafft einen klaren Mehrwert bei Nachvollziehbarkeit
und Transparenz", freut sich Blass über das große Interesse.
(Schluss)

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