- 28.03.2014, 10:28:57
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Aktuelles Moodys-Rating bestätigt Kärntens Finanzkurs
LH Kaiser und LHStv.in Schaunig: Abwendung der Hypo-Insolvenz war richtig und notwendig - Fortsetzung des Sanierungs- und Konsolidierungskurses
Utl.: LH Kaiser und LHStv.in Schaunig: Abwendung der Hypo-Insolvenz
war richtig und notwendig - Fortsetzung des Sanierungs- und
Konsolidierungskurses =
Klagenfurt (OTS/LPD) - Die US-Ratingagentur Moodys honoriert die
Hypo-Lösung der Regierung und bestätigt die Kreditwürdigkeit des
Landes Kärnten. Wie Moody's am späten Donnerstagabend mitteilte, wird
Kärnten weiter mit A2 bewertet, mit stabilem Ausblick.
Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby
Schaunig reagieren auf diese Mitteilung erleichtert und zufrieden.
"Unser Einsatz für die Abwendung einer Insolvenz der Hypo und die
anhaltende Konsolidierungs- und Sparpolitik des Landes sind damit
voll bestätigt", so Kaiser und Schaunig. Kärnten treibt die Sanierung
der Landesfinanzen voran und setzt auf konservative und risikoaverse
Finanzgebarung.
Mit diesem Rating werde eine große Unsicherheit beseitigt, die es
vor allem bis zur Entscheidung der Bundesregierung gegeben habe, die
sich schließlich für eine Abbaugesellschaft im Rahmen der ÖIAG
entschieden und die Insolvenz der Bank ausgeschlossen habe. Eine
Insolvenz hätte Kärnten überaus negativ betroffen hätte. Es sei
absolut richtig und notwendige gewesen, Kärnten vor einer Pleite und
den damit verbundenen verheerenden Folgen - auch für den gesamten
Standort Österreich - zu bewahren, bekräftigte Schaunig.
Denn die Bevölkerung sei nicht Täter, sondern Opfer des aus der
früheren Ära stammenden Hypo-Dramas. Kaiser und Schaunig erinnern an
die Beiträge, die Kärnten schon geleistet habe, einmal in Form von
200 Mio. Euro bei der Verstaatlichung und einmal durch den Verbleib
der Einlagen des Landes bei der nunmehrigen Austrian Anadi Bank,
wodurch die Privatisierung dieser Bank sowie die Abwicklung der Hypo
International für den Bund überhaupt erst möglich geworden sei. Die
Haftung durch den Kärntner Zukunftsfonds für die Austrian Anadi Bank
sei dabei ein integrierter Bestandteil und somit nicht verhandelbar
gewesen. Über Kärntens allfälligen Beitrag könne man erst dann reden
bzw. verhandeln, wenn alle Zahlen auf dem Tisch sind. Man müsse
abwarten, wie viel die Hypo am Ende des Tages koste. Erst auf Basis
des tatsächlichen Schadens sollte dann die Beteiligung Kärntens
festgelegt werden, wiederholte die Finanzreferentin die Position des
Landes.
Nun soll die Lösung der Abwicklung im Rahmen der ÖIAG rasch und
professionell vorangetrieben werden, so Schaunig. Es müsse alles
getan werden, um mit den verbleibenden Assets den Schaden soweit wie
möglich zu minimieren. Es gehe darum, das Land nicht zu schwächen.
"Ich verstehe den Unmut der Österreicher, aber man muss verstehen,
auch wir haben als Landesregierung eine Verantwortung wahrzunehmen",
betont die Finanzreferentin.
(Schluss)
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