- 28.03.2014, 09:31:07
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FPÖ-Kickl: Verdacht des Insiderhandels bei Hypo Alpe Adria
Anleihegläubiger der Bank cashen Dank Spindelegger groß ab - Finanzmarktaufsicht ermittelt bereits
Utl.: Anleihegläubiger der Bank cashen Dank Spindelegger groß ab -
Finanzmarktaufsicht ermittelt bereits =
Wien (OTS) - "Finanzminister Spindelegger hat durch die überhastete
Anstaltslösung für die Hypo Alpe Adria ein Szenario geschaffen, das
Insidern ermöglicht hat Schrottanleihen zu vergolden", berichtete der
freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl von Ermittlungen
der Finanzmarktaufsicht wegen Insiderhandels. "Die Hypo ist nicht nur
der größte Bankenskandal der Zweiten Republik, sondern könnte auch
zum größten Kriminalfall werden", so Kickl.
Die Anstaltslösung für die Hypo Alpe Adria sei nicht nur die für den
Steuerzahler teuerste Lösung, sondern biete zur gleichen Zeit die
besten Rahmenbedingungen für Anleihegläubiger der Bank, denn sie
würden den größten Teil ihres Geldes erhalten, kritisierte Kickl.
"Das alleine ist schon schlimm genug, könnte aber noch durch eine
kriminelle Facette bereichert werden", so Kickl.
So sei es vor der Verkündung der Anstaltslösung durch den
Finanzminister zu einem auffälligen atypischen Verhalten an den
Märkten gekommen. Anleihen der HAA seien im großen Stil gekauft
worden, obwohl es zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich gewesen
sei, dass diese Anleihen einen erheblichen Teil ihres Wertes einbüßen
würden, so Kickl zur Ausgangssituation.
"Ausschließlich Insiderwissen um die bevorstehende Anstaltslösung
hätte zu diesem Zeitpunkt einen nicht verrückten Anleger dazu
motivieren können diese Schrottanleihen zu kaufen", zeigte Kickl auf.
Erst durch die Anstaltslösung seien dann diese, als Schrottanleihen
gehandelten Titel, vergoldet worden und einige "Investoren" hätten
sich so eine goldene Nase verdient, sagte Kickl, für den sich der
Verdacht des Insiderhandels geradezu aufdränge.
Aktuell soll die Finanzmarktaufsicht dazu bereits Ermittlungen
aufgenommen haben, berichtete Kickl, der Seitens der FPÖ heute auch
eine parlamentarische Anfrage an den Finanzminister einbringen wird,
aus dessen Büro und/oder Umfeld diese Insiderinformation wohl oder
übel stammen müsse.
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