FPÖ-Kickl: Verdacht des Insiderhandels bei Hypo Alpe Adria

Anleihegläubiger der Bank cashen Dank Spindelegger groß ab - Finanzmarktaufsicht ermittelt bereits

Wien (OTS) - "Finanzminister Spindelegger hat durch die überhastete Anstaltslösung für die Hypo Alpe Adria ein Szenario geschaffen, das Insidern ermöglicht hat Schrottanleihen zu vergolden", berichtete der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl von Ermittlungen der Finanzmarktaufsicht wegen Insiderhandels. "Die Hypo ist nicht nur der größte Bankenskandal der Zweiten Republik, sondern könnte auch zum größten Kriminalfall werden", so Kickl.

Die Anstaltslösung für die Hypo Alpe Adria sei nicht nur die für den Steuerzahler teuerste Lösung, sondern biete zur gleichen Zeit die besten Rahmenbedingungen für Anleihegläubiger der Bank, denn sie würden den größten Teil ihres Geldes erhalten, kritisierte Kickl. "Das alleine ist schon schlimm genug, könnte aber noch durch eine kriminelle Facette bereichert werden", so Kickl.

So sei es vor der Verkündung der Anstaltslösung durch den Finanzminister zu einem auffälligen atypischen Verhalten an den Märkten gekommen. Anleihen der HAA seien im großen Stil gekauft worden, obwohl es zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich gewesen sei, dass diese Anleihen einen erheblichen Teil ihres Wertes einbüßen würden, so Kickl zur Ausgangssituation.

"Ausschließlich Insiderwissen um die bevorstehende Anstaltslösung hätte zu diesem Zeitpunkt einen nicht verrückten Anleger dazu motivieren können diese Schrottanleihen zu kaufen", zeigte Kickl auf. Erst durch die Anstaltslösung seien dann diese, als Schrottanleihen gehandelten Titel, vergoldet worden und einige "Investoren" hätten sich so eine goldene Nase verdient, sagte Kickl, für den sich der Verdacht des Insiderhandels geradezu aufdränge.

Aktuell soll die Finanzmarktaufsicht dazu bereits Ermittlungen aufgenommen haben, berichtete Kickl, der Seitens der FPÖ heute auch eine parlamentarische Anfrage an den Finanzminister einbringen wird, aus dessen Büro und/oder Umfeld diese Insiderinformation wohl oder übel stammen müsse.

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