- 27.03.2014, 13:51:48
- /
- OTS0241 OTW0241
Vilimsky: Kriminalstatistik 2013 von BMI ungewöhnlich spät vorgelegt
FPÖ bezweifelt die angegeben Zahlen
Utl.: FPÖ bezweifelt die angegeben Zahlen =
Wien (OTS) - Ungewöhnlich spät habe das Innenministerium heuer die
Zahlen zur Kriminalstatistik 2013 vorgelegt, sagte der freiheitliche
Generalsekretär und Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky. Dies
lasse den Schluss zu, dass es diesmal schwieriger gewesen sei, die
Zahlen zu schönen, so Vilimsky.
Bereits mehrfach habe die FPÖ kritisiert, dass die Erfassung der
Straftaten und deren Aufklärungsstatistik sehr kreativ gehandhabt
würden, erinnerte Vilimsky daran, dass etwa Einbruchsserien eines
Täters als eine Straftat gewertet würden, während bei der Aufklärung
jeder Fall extra gezählt werde. Mit diese Methode sei der
Manipulation Tür und Tor geöffnet, warnte Vilimsky davor die aktuelle
Statistik allzu ernst zu nehmen.
Aktuell gebe es wohl kaum einen Österreicher der nicht schon selbst
Opfer von Kriminalität geworden sei, bzw in seinem persönlichen
Umfeld Verbrechensopfer kenne, verwies Vilimsky auf die Realität.
"Wenn uns jetzt also das Innenministerium weis machen will, dass
alles wunderbar ist, so wird das bei der Bevölkerung wohl auf
Verwunderung stoßen", so Vilimsky.
"Es ist niemandem damit geholfen, wenn das Innenministerium mit
derartigen Taschenspielertricks die Bevölkerung in falscher
Sicherheit wiegt", betonte Vilimsky, der vermutet, dass
Innenministerin Mikl-Leitner mit ihrer geschönten Statistik die
Einsparungen von Polizeidienststellen rechtfertigen will.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






