- 27.03.2014, 10:04:06
- /
- OTS0069 OTW0069
FPÖ-Höbart/Steger: OSV-Verbandstag muss abgesagt werden!
"Betonfunktionäre" dürfen Schwimmsport nicht endgültig versenken!
Utl.: "Betonfunktionäre" dürfen Schwimmsport nicht endgültig
versenken! =
Wien (OTS) - "Der für kommenden Samstag, dem 29.3.2014, geplante
Verbandstag des österreichischen Schwimmverbandes (OSV) muss im
Interesse der tausenden österreichischen Schwimmsportler, Trainer und
fleißigen Helfer abgesagt werden", forderten heute die freiheitliche
Sportsprecherin NAbg. Petra Steger und der FPÖ-NAbg. Ing. Christian
Höbart, der in den letzten Monaten bereits drei parlamentarische
Anfragen zu den jahrelangen Vorkommnissen und Malversationen im OSV
eingebracht hatte. "Dilettantismus, Unfähigkeit und
Statutenwidrigkeit bei der Vorbereitung, garantieren Chaos und einen
Flächenbrand innerhalb des Schwimmverbandes", so Höbart, der ironisch
anregte, den OSV in "Österreichischen Skandalverband" umzubenennen.
So sei die Vorbereitung und Einberufung des Verbandstages durch die
derzeitige OSV-Führung derartig dilettantisch und statutenwidrig,
dass eine endlose Folge von weiteren außerordentlichen Verbandstagen,
teuren Gerichtsverfahren und Chaos garantiert sei, fassten Steger und
Höbart zusammen.
"Die Interessen der Sportler und vieler aufopfernd arbeitender
Funktionäre dürfen nicht den reinen Eigeninteressen des
Präsidentschaftskandidaten Stefan Miklauz und seiner Liste, rund um
den OSV-Schriftführer Herbert Schurm, Vizepräsidentschaftskandidaten
Stefan Opatril und Wahlempfehler Oliver Kölli, geopfert werden",
betonten die beiden freiheitlichen Abgeordneten. Stattdessen müsse
eine OSV-Start-Up-Gruppe (Task Force) aus unabhängigen Experten und
erfahrenen Leuten aus den Dachverbänden eingesetzt werden.
Diese Task Force könne bis Herbst die vielen Probleme, Missstände,
Verfahren und Vorgänge der Vergangenheit im Verband aufklären,
Lösungsvorschläge unterbreiten und auch ein neues, modernes und
transparentes Statut bzw. eine moderne Struktur für den OSV
erarbeiten. Weiters müssten die Vorschläge der Task-Force allen
Schwimmsportaktiven und -interessierten vorgelegt werden und es müsse
darüber auf einem ordentlich vorbereiteten und statutengemäßen
Verbandstag abgestimmt werden, zeigten Steger und Höbart eine
konstruktive Lösung für das Chaos im OSV auf.
Die öffentliche Wirkung eines neuerlichen Verbandstages, der entweder
wieder abgebrochen werden müsse oder gerichtlich beeinsprucht und
aufgehoben werde und weitere drei Verbandstage nach sich ziehe, wäre
für den Schwimmsport verheerend. "Die Zukunft der vielen talentierten
Sportler darf nicht durch die Partikularinteressen einiger Weniger
verbaut und zubetoniert werden. Wir fordern auch Sportminister Klug
auf, in dieser Causa raschest aktiv zu werden, und eine Verschiebung
des Verbandstages zu unterstützen", appellierten Steger und Höbart an
die Vernunft des Ministers und aller Beteiligten.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






