• 24.03.2014, 10:49:28
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Earth Hour 2014 finanziert Umweltprojekte in aller Welt

Energiesparöfen, Biogasanlagen und Artenschutzspürhunde

Utl.: Energiesparöfen, Biogasanlagen und Artenschutzspürhunde =

Wien. (OTS) - Die Earth Hour, die weltweit größte Aktion für den
Klimaschutz, beschreitet heuer neue Wege. Während die Aktion anfangs
darauf abzielte, dass möglichst viele Menschen rund um den Globus
ihre Lichter für eine Stunde abschalten, werden nun weltweit konkrete
Umweltprojekte unterstützt, die mit Crowdfunding finanziert werden.
Darunter sind mehrere Projekte zum Schutz des Großen Barrier Riffs in
Australien, Biogasanlagen, die die Wälder in Nepal schützen sowie
energieeffiziente Öfen in Uganda und Madagaskar. WWF Indien plant
eine Kampagne zur Umweltbildung von 15.000 Kindern auf dem
Subkontinent. Auf den Galapagos-Inseln sollen Plastiktaschen und
nichtabbaubare Materialien verboten werden. "Schon mit wenigen Euro
kann eines der Projekte auf www.earthhour.org oder auf
www.earthhour.at unterstützt werden. Die Spender entscheiden selbst,
welches konkrete Projekt sie mitfinanzieren wollen", fordert
WWF-Sprecher Franko Petri die Österreicher und Österreicherinnen zum
Mitspenden auf.

Zur Earth Hour werden am Abend des 29. März weltweit Konzerte,
Flashmobs und Fackelmärsche organisiert. In Tahiti bekommen 5.000
Menschen Freikarten für ein Großkonzert, wenn sie wiederverwertbaren
Müll abgeben. WWF Frankreich organisiert einen gewaltigen
Twitter-Sturm um auf die Weltklimakonferenz in Paris 2015 aufmerksam
zu machen. In Belgien spielen einige der bekanntesten Bands des
Landes ohne Gage in den Wohnzimmern von 40 privaten Unterstützern der
Earth Hour.

Bereits letztes Jahr organisierte die Earth Hour eine Petition an das
argentinische Parlament um ein Meeresschutzgebiet in der 28-fachen
Größe New Yorks einzurichten. In Uganda wurde ein Earth Hour Wald
begründet um 6.000 Hektar Wald zu retten. In Russland unterstützte
die Initiative eine Petition zur Errichtung eines
Meeresschutzgebiets, das eine Fläche in der doppelten Größe von
Frankreich vor Ölverschmutzungen schützen soll.

Auch in Österreich schalten die Bürgermeister aller Landeshauptstädte
die Lichter ihrer Wahrzeichen ab. Neben Bundespräsident Heinz
Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, mehreren Bundesministern
unterstützt heuer zum ersten Mal auch das Außen- und
Europaministerium die Earth Hour. Dafür werden die Flagge auf dem
Ministerium am Minoritenplatz sowie die Fassade der österreichischen
Botschaft in Sofia verdunkelt.

In Wien werden Schönbrunn, Belvedere, der Arsenalturm und das Rathaus
verdunkelt. Anders als die Verwaltung von anderen höchsten Gebäuden
in vielen Weltstädten rund um den Globus, reagierten die Wiener DC
Towers auf die Anfrage des WWF nicht. Der WWF organisiert am Abend
der Earth Hour ab 20. 15 Uhr zusammen mit Sony Pictures und der
Jugendgruppe YTAE eine gemeinsame Aktion mit Trommelkreis in Wien vor
dem Haupttor des verdunkelten Schlosses Schönbrunn.

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