Gemeinnützige unterstützen Initiative für sozialen Wohnbau

Resolution ist deutliches Signal in Richtung Brüssel

Wien (OTS) - "Jetzt heißt es, Flagge zu zeigen und eines klar zum Ausdruck zu bringen: Der soziale Wohnbau in Österreich ist darauf ausgerichtet, für breite Schichten der Bevölkerung leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wir lehnen daher Initiativen der EU ab, via Wettbewerbs- und Beihilfenrecht den sozialen Wohnbau nur mehr auf einkommensschwache Bevölkerungsgruppen zu beschränken". Dies stellte heute Karl Wurm, Obmann des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigung zur jüngsten Initiative von Wiens Bürgermeister Michael Häupl, der als Präsident des europäischen Rates der Gemeinden und Regionen 29 Bürgermeister großer europäischer Städte "hinter einer Resolution versammeln" konnte, fest. Darin sprechen sie sich gegen die Einmischung der EU in den alleinigen nationalstaatlichen Kompetenzbereich der Wohnungspolitik aus und pochen auf die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips.

"Jetzt gilt es, diesen Druck auf Brüssel noch zu intensivieren", erklärte Wurm und zeigte sich optimistisch, dass mit der Unterschriftenaktion für den sozialen Wohnbau ein klares und unmissverständliches Signal in Richtung Brüssel gegen die Einmischung in die nationale Angelegenheit des Wohnbaus abgesendet wird. Vorrangige Ansprechpartner sind dabei sicherlich jene rd. zwei Millionen Bewohner, für die der soziale Wohnbau qualitätsvolle und erschwingliche Wohnungen bereitstellt. Umgerechnet profitiert damit ein Viertel der österreichischen Bevölkerung von den im Vergleich zu den privaten Marktmieten um ein Drittel günstigeren Mietwohnungen, erklärte der GBV-Obmann. Diese breite Mittelschichtorientierung des sozialen und geförderten Wohnbaus ist ein nicht wegzudenkender Erfolgsfaktor für die gute soziale Durchmischung und damit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Vorteil von ganz Österreich. Daher, so Wurm, hat die Unterschriftenaktion gesamtösterreichweite Bedeutung, von der sich alle angesprochen fühlen sollten.

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Mag. Karl Wurm
Gewog / Neue Heimat
Tel. 01/ 401 09 / 12 DW

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