• 12.03.2014, 14:51:23
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WKÖ-Schenner: "Frau und Herr Österreicher verreisen im Sommer mehr denn je"

Für knapp 50% der inländischen Gästen ist Österreich das beliebteste Sommer-Reiseziel - Weitere Top-Destinationen: Italien, Kroatien und Deutschland

Utl.: Für knapp 50% der inländischen Gästen ist Österreich das
beliebteste Sommer-Reiseziel - Weitere Top-Destinationen:
Italien, Kroatien und Deutschland =

Wien (OTS/PWK154) - Die Lust am Verreisen ist den Österreichern,
trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten der vergangenen Jahre, nicht
vergangen. "Frau und Herr Österreicher verreisen im Sommer mehr denn
je", kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die
aktuellen Zahlen der Statistik Austria zur Entwicklung des
Sommerurlaubes in Österreich in den vergangenen zehn Jahren. Demnach
stieg die Anzahl der Sommerurlaubsreisen der Österreicherinnen und
Österreicher seit 2004 um fast ein Drittel. Unternahm die
österreichische Bevölkerung im Sommer 2004 noch 5,16 Mio.
Urlaubsreisen, so waren es im Sommer 2013 (Juli bis September) mit
6,75 Mio. bereits um 30,9 Prozent mehr. Wenngleich im Sommer mehr
Urlaubsreisen ins Ausland als ins Inland durchgeführt werden, liegt
das eigene Land als beliebtestes Sommer-Reiseziel im Trend (+48,8
Prozent bei Inlandsurlaubsreisen seit 2004). Im Sommer 2013 wurden
mit 3,27 Mio. Reisen knapp die Hälfte der der Urlaubsreisen (48,5
Prozent) in Österreich verbracht, was ein Plus von 5,8 Prozentpunkten
gegenüber 2004 entspricht.

Schenner: "Tourismusstrategie und Tourismuswerbung zeigen Wirkung
- Nah und fern liegt im Trend"

"Die heute veröffentlichten Zahlen beweisen einmal mehr, dass die
österreichische Tourismuswirtschaft mit ihrer Strategie auf dem
richtigen Weg ist", betont Schenner. "Diese Ergebnisse sind das
Resultat der intensiven Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern auf
Basis der Tourismusstrategie unseres Wirtschaftsministers Reinhold
Mitterlehner, aber natürlich auch der erfolgreichen Kampagnen der
Österreich Werbung und den Verbänden. Wir sind mit unseren
Initiativen einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort", so
Bundesspartenobmann Schenner.

Auch die Urlaubsreisen ins "nahe" Ausland stiegen zwischen Sommer
2004 und 2013 um 17,6 Prozent auf 3,48 Mio., wobei auch 2013 Italien,
Kroatien und Deutschland die beliebtesten Sommerreiseziele der
Österreicherinnen und Österreicher blieben (Anteil an den
Auslandsreisen 2013: Italien 22,2%; Kroatien 16,5%; Deutschland
14,6%). Beim Anteil der Fernreisen (Urlaubsreisen außerhalb Europas
und der Türkei), der im Sommer 2013 bei rund 6 Prozent lag, konnte
das Niveau mit einem geringen Minus von rund ein Prozent gegenüber
dem Sommer 2004 gehalten werden.

Der Trend lautet: "Öfter, aber dafür kürzer"
Der Trend zu Kurzurlauben im Inland macht sich auch im Sommer
bemerkbar. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Anzahl der
Kurzurlaubsreisen mit 1 bis 3 Nächtigungen jährlich durchschnittlich
um 7,4 Prozent auf 2,74 Mio. im Jahr 2013, während die
Haupturlaubsreisen mit 4 oder mehr Nächtigungen im selben Zeitraum
lediglich nur 1,5 Prozent zunahmen. "In Zeiten der wirtschaftlichen
Verunsicherung gewinnt das eigene Land an Bedeutung. Zudem ist
Österreich mit seiner Vielfalt der Landschaften, Kultur und
regionalen Produkten und Dienstleistungen nach wie vor eines der
attraktivsten Reiseziele innerhalb Europas und weltweit und wie
geschaffen für Kurzurlaube", zeigt sich WKÖ-Tourismussprecher
Schenner überzeugt.

Das wichtigste Reisemotiv der Österreicherinnen und Österreicher
im Sommer ist weiterhin der "Strand und Badeaufenthalt" mit rund 22
Prozent der Urlaubsreisen, wobei hier ein Minus von knapp 10 Prozent
im Vergleich zu 2004 zu verzeichnen ist. An zweiter Stelle der Motive
standen 2013 Erholungsurlaube (18 Prozent), gefolgt von Reisen zu
Verwandten und Bekannten (15,0 Prozent) und Aktivurlauben (14,9
Prozent). Mit 11,8 Prozent spielen darüber hinaus spielen Kultur- und
Besichtigungsaufenthalte bzw. Städtereisen im Sommer eine bedeutende
Rolle für die Österreicherinnen und Österreicher. Schenner dazu: "Was
die Österreicher an ihrer Heimat schätzen, sind die Schönheit der
Landschaft und die Vorzüge der heimischen Gastronomie und Kultur. Die
Betriebe konnten darauf mit maßgeschneiderten Angeboten reagieren und
dabei auch den Anforderungen moderner Freizeitgestaltung Rechnung
tragen."

Zur Aussicht auf den Sommer 2014 kommentiert Schenner: "Wenn heuer
der Frühling mit beinahe frühsommerlichem Wetter Einzug gehalten hat,
so freut das natürlich unsere Gastronomiebetriebe, die bereits die
Schanigärten geöffnet haben oder auch die Eissalons, denen das milde
Wetter einen tollen Saisoneinstand beschert. Aber ebenso findet man
in vielen Skigebieten noch perfekte Verhältnisse - fürs Skifahren
ebenso wie für Apres-Ski."

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Interessenvertretung für
über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie,
Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und
Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Jeder 5.
Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt von
Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche erwirtschaftet
eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42 Milliarden Euro, das
sind mehr als 15 Prozent des BIP. (ES)

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