FPÖ: Vilimsky kritisiert Skandal-Urteil gegen Kinderschänder

Justiz verliert jede Verhältnismäßigkeit aus den Augen - Höhere Mindesstrafen gefordert

Wien (OTS) - Mit Bestürzung reagiert FPÖ-Generalsekretär und Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky auf das gestrige Urteil gegen einen 20-jährigen Kinderschänder, der für den sexuellen Missbrauch einer Elfjährigen mit einer neunmonatigen Bewährungsstrafe davonkam. "Angesichts dieses Urteils zeigt sich, dass in manchen Kreisen der Justiz offenbar die Verhältnismäßigkeit bei der Sanktionierung unterschiedlicher Delikte verloren gegangen ist", so Vilimsky. So mancher Dieb werde - mit Recht - härter bestraft, während hier wieder einmal bei einem abscheulichen Verbrechen gegen ein Kind beide Augen zugedrückt worden seien.

Vilimsky, der im Vorjahr eine Petition für verbesserten Opferschutz mit initiiert hat, erneuert die FPÖ-Forderung nach höheren Mindeststrafen für Sexualdelikte. Es könne nicht sein, dass Täter mit wenigen Monaten davonkommen, die sie oft nicht einmal im Gefängnis verbüßen müssen, während die Opfer oft für ihr Leben traumatisiert seien.

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