- 10.03.2014, 10:18:06
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FPÖ-Deimek: Neue rote Erblehen im ÖIAG-Vorstand?
Steuerzahler bluten für roten Vorstandssessel
Utl.: Steuerzahler bluten für roten Vorstandssessel =
Wien (OTS) - Die Aufwertung der ÖIAG ist an ein großkoalitionäres
Vorstandsduo geknüpft. Neben Rudolf Kemler wird es in Zukunft einen
zweiten - vermutlich der SPÖ zuzuordnenden - Vorstand geben. Als
aussichtsreicher Kandidat wird Wolfgang Hesoun gehandelt. "Wo ist der
neue Regierungsstil? Diese rotschwarzen Farbenspiele auf
Steuerzahlerkosten sind mehr als nur penetrant. Warum soll der
Steuerzahler ein rotes Erblehen bezahlen müssen?", kritisiert
FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek.
Der Vorstand der ÖIAG wird um einen Sessel erweitert werden. Die SPÖ
hat augenscheinlich einen Posten für einen Gefolgsmann gesichert. Als
aussichtsreiche Kandidaten gelten Wolfgang Hesoun, Christoph
Matznetter und Alexander Wrabetz. "Hesoun winkt offiziell noch ab,
wir werden sehen, was passiert, wenn die Luft bei Siemens rund um ihn
noch etwas dünner wird. Gitti Ederer lässt grüßen", kommentiert
Deimek das Geschehen. "Dass sich die SPÖ einen Vertrauensmann im
Vorstand der ÖIAG wünscht, kostet den Steuerzahler wohl 500.000 Euro
im Jahr. Dafür wird die Löwelstraße die Rechnung bei den nächsten
Wahlen präsentiert bekommen", kritisiert der Abgeordnete die ewigen
Farbenspiele.
"Ich frage mich, wo der neue Stil in der Regierungsarbeit bleibt.
Warum braucht ein ÖVP-naher Vorstand einen roten Aufpasser oder
umgekehrt? Wo bleibt der wirtschaftliche Ansatz in der ÖIAG - oder
leben wir in einem rotschwarzen Feudalstaat?", schließt Deimek.
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