- 05.03.2014, 14:13:51
- /
- OTS0189 OTW0189
Wirtschaftspolitischer Aschermittwoch I: Leitl: Wirtschaftsbund ist verlässlicher Partner für Unternehmer, Wachstum und Wohlstand
WB-Bgld-Obmann Peter Nemeth: Burgendland war Wachstumskaiser - LH-Stv. Franz Steindl: Dank an Christoph Leitl - Präsident Leitl zu Hypo: Kontrollmechanismen haben versagt
Utl.: WB-Bgld-Obmann Peter Nemeth: Burgendland war Wachstumskaiser -
LH-Stv. Franz Steindl: Dank an Christoph Leitl - Präsident
Leitl zu Hypo: Kontrollmechanismen haben versagt =
Neufeld, 05. März 2014 (OTS) - "Es sind die heimischen Unternehmer,
die das Wachstum erwirtschaften, Arbeitsplätze schaffen und den
Wohlstand in Österreich erhalten. Und der Wirtschaftsbund ist ihr
verlässlicher Partner", betont der Präsident des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Dr. Christoph Leitl, im Rahmen seiner heutigen
Rede zum wirtschaftspolitischen Aschermittwoch im burgenländischen
Neufeld. Dazu verweist er u.a. auf die jüngsten Erfolge, die der
Wirtschaftsbund für die Selbstständigen in unserem Land erreicht hat:
Der Gewinnfreibetrag bleibt in vollem Umfang erhalten, die
GmbH-Reform für Neugründungen bleibt bestehen und der Handwerkerbonus
wird umgesetzt. ****
"Das Burgenland war im vergangenen Jahr der Wachstumskaiser
Österreichs", hält der Gastgeber und
Wirtschaftsbund-Burgenland-Obmann Peter Nemeth fest, und betont, dass
Wachstum auch das "Zauberwort" für die Zukunft ist. "Was wir dafür
brauchen, sind motivierende Rahmenbedingungen für erfolgreiches
Wirtschaften, damit die heimischen Unternehmer auch künftig
Arbeitsplätze schaffen und mit ihrer Steuerleistung ihrer sozialen
Verpflichtung nachkommen können", verdeutlicht Nemeth, der sich für
einen Stopp der überbordenden Umverteilung ausspricht: "30 Prozent
Umverteilung und eine Steuer- und Abgabenquote von 45 Prozent sind
genug!" Es sei die Pflicht des Wirtschaftsbundes, sich mit breiter
Brust vor die heimischen Betriebe zu stellen.
Auch Burgenlands Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl betont
die Wichtigkeit und die Durchsetzungskraft der wirtschaftlichen
Interessensvertretung. "Christioph Leitl vertritt seine Politik mit
felsenfester Überzeugung. Und er macht auf der ganzen Welt Werbung
für Österreichs Wirtschaft", so Steindl, der Leitl für seinen Einsatz
dankt.
"Die Grunderwerbssteuer darf nicht zu einer neuen Erbschaftssteuer
werden", mahnt der Wirtschaftsbund-Präsident und fordert in seiner
Rede rasche Reformansätze in zentralen Bereichen wie
Bürokratie-Abbau, Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters,
Forcierung der Dualen Ausbildung oder auch Innovationsförderung, ein.
Scharfe Kritik übt Leitl an den mangelhaften Kontrollmechanismen, die
zu dem Hypo-Debakel geführt haben. "Wenn die Finanzmarktaufsicht den
gleichen Einsatz für die Hypo aufgewendet hätte, die sie bei einem
Waldviertler Schuster an den Tag gelegt hat, wäre diese Dimension nie
entstanden", so Leitl, der darauf hinweist, dass es eine Person gab,
die davor gewarnt hat, die Haftungsrahmen im Jahr 2003 auf das
Zehnfache des Kärntner Landesbudgets auszuweiten: "Kärntens
Wirtschaftskammer-Präsident und Wirtschaftsbund-Obmann Franz Pacher
hat warnend seine Stimme erhoben, doch sie wurde nicht gehört oder
ignoriert. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Politik mehr auf die
Erfahrung der Wirtschaft setzen sollte." Abschließend appelliert
Leitl, Lehren aus diesem Debakel zu ziehen und die
Kontrollmechanismen, die versagt haben, zu hinterfragen.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






