- 03.03.2014, 17:20:08
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Concrete Student Trophy 2014
Neue Docking-Station Bahnhof
Utl.: Neue Docking-Station Bahnhof =
Wien (OTS) - Auf regionale Bahnhöfe warten künftig neue Aufgaben. Sie
werden neue Funktionen übernehmen um innovative, kostengünstige und
umweltschonende Mobilitätslösungen zu verbinden. Für die neunte
Concrete Student Trophy - sie wird an interdisziplinäre
Studententeams aus Bauingenieurwesen und Architektur vergeben - ist
ein fiktiver Neuentwurf anhand der realen Situation des ÖBB-Bahnhofs
Münchendorf (NÖ), nur wenige Kilometer südlich von Wien,
ausgeschrieben. Gesucht ist eine moderne Lösung für Inselbahnsteig
sowie Bahnhofvorplatz. "Wir freuen uns über die Unterstützung der
Concrete Student Trophy durch die ÖBB. So können die Studenten wieder
ein praxisbezogenes Projekt ausarbeiten", streicht DI Felix
Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen
Zementindustrie (VÖZ), hervor. Einreichungen sind bis 10. Oktober
2014 möglich, der Bewerb ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert.
Münchendorf hat sich in den letzten Jahren von einer bäuerlichen
zu einer für den Zuzug attraktiven Gemeinde im Speckgürtel Wiens
entwickelt. Für die meisten Bewohner ist das Pendeln zu
Arbeitsplätzen außerhalb der Gemeinde tägliche Realität. In der von
den ÖBB konzipierten Bahnhofsoffensive sind Schieneninvestitionen und
die Erneuerung von Bahnhöfen vorgesehen. DI Heinz Gschnitzer,
ÖBB-Infrastruktur AG, Ideengeber der Concrete Student Trophy 2014:
"Mit dem zweigleisigen Ausbau zu einer Hochleistungsstrecke wird der
Bahnhof Münchendorf zu einem Stützpunkt für umweltfreundliche
Mobilität südlich von Wien."
Vorgaben der Praxis
Gefordert wird die Kreation einer architektonisch ansprechenden
und nachhaltigen Lösung unter der Verwendung von Beton.
Funktionalität, Konstruktion, Schallschutz sowie Wirtschaftlichkeit
sind weitere zentrale Anforderungen. Die technischen Vorgaben der ÖBB
dienen als Basiskriterien für die Planung. "Das Projekt erfordert
eine verantwortungsvolle Planung und die enge Verknüpfung von
Architektur und Ingenieurswesen", so Friembichler. "Aber, wir freuen
uns auch über alle Ideen, die künftige Entwicklungen abbilden und
einbinden, wie beispielsweise neue Mobilitätskonzepte oder spätere
Ausbaumöglichkeiten", meint Friembichler.
Neue Docking-Station Bahnhof
Enge räumliche Verknüpfung mit Bushaltestellen,
Fahrradabstellmöglichkeiten, ausreichend Parkplätze, Kiss-and-Ride
Zonen sowie Info- und Wegeleitsysteme zur einfachen Orientierung
zählen zu den Basisanforderungen. Fahrgäste mit Rollstühlen,
Fahrrädern oder Kinderwägen sollen sich barrierefrei bewegen können.
"Regionale Bahnhöfe werden künftig neue Funktionen übernehmen",
erklärt Heinz Gschnitzer. "Bahnhöfe werden sich, ähnlich einer
Docking-Station, zu einem Knotenpunkt beim Wechsel zwischen
individuellen und öffentlichen Verkehrsmitteln entwickeln. Diese
werden mit Konzepten für eMobilität ergänzt."
Teilnahmebedingungen
Zur Teilnahme sind Studierende der Architektur- und Baufakultäten
der österreichischen Universitäten berechtigt. Es werden
ausschließlich Teams aus mindestens je einem/einer BauingenieurIn und
einem/einer ArchitekturstudentIn zugelassen. Eingereicht werden
dürfen nur in Teams erarbeitete interdisziplinäre Seminararbeiten,
Projektarbeiten bzw. Entwürfe, die der Themenstellung entsprechen, im
Rahmen einer Lehrveranstaltung abgegeben und für das Studium positiv
benotet worden sein. Dass dem Werkstoff Beton bei der Gestaltung und
Konstruktion eine wesentliche Rolle zukommt ist Voraussetzung.
Unterlagen: anzufordern unter "Concrete Student Trophy 2014",
Zement+Beton Handels- und Werbeges.m.b.H., Reisnerstraße 53, 1030
Wien; Tel +43 1 714 66 85-0, Fax DW-26,
[email protected], Technische Unterlagen:
www.zement.at/concretestudenttrophy, Einreichschluss: 10.10.2014,
12:00 Uhr (Stichwort "Concrete Student Trophy 2014"), Preis-
verleihung: 25.11.2014, 17:00 Uhr Festakt im Kuppelsaal der TU Wien
Träger Die Concrete Student Trophy wird von einem Konsortium aus
HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., PORR GesmbH und STRABAG
AG, iC consulenten Ziviltechniker GesmbH, ÖBB-Infrastruktur AG, DOKA
GmbH, Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB),
Güteverband Transportbeton (GVTB) und Vereinigung der
Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), unter fachlicher Begleitung
der TU Wien und der TU Graz, getragen.
Jury DI Gernot Brandweiner, Verband Österreichischer Beton- und
Fertigteilwerke (VÖB); Josef Ehrenberger, Bürgermeister Münchendorf;
DI Heinz Ferk, Labor für Bauphysik, TU Graz; DI Felix Friembichler,
Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ; DI Heinz
Gschnitzer, ÖBB-Infrastruktur AG; DI Anton Karner, HABAU Hoch- und
Tiefbaugesellschaft m.b.H.; DI Peter Kaschnig, halm.kaschnig.wührer
architekten; DI Markus Querner, iC consulenten ZT GesmbH; Mag. Silja
Tillner, Architekten Tillner & Willinger ZT GmbH
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