Arbeiterkammer Oberösterreich fordert rasche Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Mühlkreisbahn

Linz (OTS) - Die Verhandlungen zwischen dem Land Oberösterreich und den ÖBB bezüglich der Übernahme der Trasse der Mühlkreisbahn waren schon weit fortgeschritten, wurden aber wegen der unsicheren Zukunft der Linzer Eisenbahnbrücke abgebrochen.

Nach der Klärung durch das Denkmalamt fordert die Arbeiterkammer nun die Wiederaufnahme der Gespräche. "Bei diesem Projekt geht es um die berechtigten Anliegen der Pendlerinnen und Pendler aus dem oberen Mühlviertel, und es geht insgesamt um eine deutliche Fahrzeitverkürzung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Linz", betont AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Nachdem Verkehrsministerin Bures bereits eine Bundesfinanzierung von 50 Prozent der Errichtungskosten für die Etappe bis Kleinzell zugesagt hat, sieht Kalliauer das Land in der Pflicht, für die Pendler/-innen aus dem oberen Mühlviertel rasch eine attraktive Schienenverbindung in die Landeshauptstadt zu schaffen.

"Die neuen Rahmenbedingungen ermöglichen es, zielstrebig an der Umsetzung des Projektes weiterzuarbeiten. Dazu ist es vor allem notwendig, dass Landeshauptmann Pühringer umgehend wieder mit allen Beteiligten verhandelt", sagt der AK-Präsident.

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