Neues Volksblatt: "Kärntner Erbe" von Markus EBERT

Ausgabe vom 3. März 2014

Linz (OTS) - Weil die Zeit so schnelllebig ist, sei daran erinnert:
Exakt vor einem Jahr wurde in Kärnten die Landeshauptmannpartei FPK (vormals BZÖ und von Heinz-Christian Strache heimgeholt in den Schoß der FPÖ) nicht bloß abgewählt, sondern vom Wähler regelrecht abgestraft. Spät, aber doch, bekamen die Nachlassverwalter von Jörg Haider die Rechnung dafür präsentiert, wie sie jahrelang ohne jegliches politisches Schamgefühl gefuhrwerkt hatten. In der politischen Götterdämmerung wurde noch mit monatelanger Blockadepolitik im Landtag versucht, die unumgänglich gewordene Landtagswahl zu verhindern.
"Wir sind stolz auf diesen Landeshauptmann, weil er Großartiges geleistet hat", sagte FPÖ-Bundeschef Heinz-Christian Strache beim Wahlkampfabschluss über jenen Gerhard Dörfler, dem er später zuerst drohte, weil Dörfler sein Landtagsmandat nicht zurücklegen wollte, ehe er ihn mit einem Bundesratsmandat versorgte.
Und heute, ein Jahr später? Die Blauen gerieren sich in Sachen Hypo als Feuerwehr, obwohl sie die Brandstifter waren. "Noch nie ist in diesem Land soviel Geld der Steuerzahler in den Sand gesetzt worden. Das ist in der Verantwortung der FPÖ passiert", wird etwa LH Josef Pühringer nicht müde zu betonen. Österreich trägt schwer am blauen Kärntner Erbe, auch wenn uns Strache & Co lauthals tagtäglich das Gegenteil weismachen wollen.

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