• 25.02.2014, 15:18:39
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Grüne Wirtschaft / Arsenovic: Unterstützung der neuen MaHü durch Handelsverband schwerer Schlag für Wirtschaftsbund

Großhändler unterstützen Fußgängerzone - Jank soll parteipolitisches Agieren stoppen oder Wirtschaftskammer-Präsidentschaft zurücklegen

Utl.: Großhändler unterstützen Fußgängerzone - Jank soll
parteipolitisches Agieren stoppen oder
Wirtschaftskammer-Präsidentschaft zurücklegen =

Wien (OTS) - "Mit dem Handelsverband ist dem ÖVP-Wirtschaftsbund in
Wien ein zentraler Partner im Kampf gegen die MaHü-Fußgängerzone
weggebrochen. Die späte aber doch grundsätzliche Einsicht der großen
Handelsunternehmen in die Sinnhaftigkeit der neuen Mariahilfer Straße
zeigt, dass die Fassaden der NeinsagerInnen bröckeln", freut sich
Hans Arsenovic, Landessprecher der Grünen Wirtschaft Wien, über den
Vorstoß von Handelsverbandspräsident Stephan Mayer-Heinisch. Dieser
hat laut Medienberichten explizit die Notwendigkeit neuer Anreize für
KundInnen betont und die Attraktivität von Fußgängerzonen für den
Handel bestätigt.

Der ÖVP-Wirtschaftsbund, dessen Wiener Chefin Brigitte Jank "allein
aus ihrer Funktion als Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin stets für
die Gesamtheit der Wirtschaftstreibenden zu sprechen glaubt", solle
das ernst nehmen, so Arsenovic. Überhaupt sieht er in Janks Handeln
der vergangenen Wochen "vor allem eine schwarze Oppositionspolitik
gegen die rot-grüne Stadtregierung. Die Wirtschaftstreibenden des
sechsten und siebten Bezirks aber zum Spielball der Parteipolitik zu
machen, das kann nicht in deren Sinn sein."

"Vielleicht hat Präsidentin Jank durch ihre seit Oktober neue Rolle
als ÖVP-Nationalrätin aber auch ein gewisses Abgrenzungsproblem
bekommen", sagt Arsenovic weiter. "Immerhin ist der Wirtschaftsbund,
der sich vor kurzem noch als Retter der UnternehmerInnen im Kampf
gegen die Mutterpartei aufgespielt hat, spätestens seit der gestrigen
Nationalratssitzung wieder 120 Prozent auf Parteilinie. Die
Positionen der Belastungspartei ÖVP sind aber mit jenen der
UnternehmerInnen absolut unvereinbar." Interessenvertretung sehe
anders aus, so Arsenovic: "In diesem Sinn fordere ich Jank auf, von
ihrer Funktion als Kammerpräsidentin zurück zu treten."

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