- 25.02.2014, 12:19:37
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Grüner Bericht dokumentiert Stagnation der Bio-Landwirtschaft in Österreich
BIO AUSTRIA fordert Stärkung der Bio-Landwirtschaft und Korrekturen am Programmentwurf des Agrar-Umweltprogramms 2015-2020.
Utl.: BIO AUSTRIA fordert Stärkung der Bio-Landwirtschaft und
Korrekturen am Programmentwurf des Agrar-Umweltprogramms
2015-2020. =
Wien (OTS) - "Der Grüne Bericht dokumentiert eindrücklich eine
Stagnation der Bio-Landwirtschaft in Österreich. Der Anteil der
Bio-Landwirtschaft liegt mit fast 20 Prozent vergleichsweise hoch,
doch seit 2010 gibt es praktisch keine Entwicklung mehr", analysiert
BIO AUSTRIA Obmann Rudi Vierbauch anlässlich der heutigen Debatte des
Grünen Berichts im Nationalrat. Erst vor kurzem hat das
Lebensministerium Bandbreiten für die zukünftigen Abgeltungen der
Leistungen der Bio-Landwirtschaft im Umweltprogramm 2015-2020
veröffentlicht. Demnach sind massive Kürzungen bis zu 30 Prozent
angedacht. Dem gegenüber stehen die heutigen Aussagen von BM
Rupprechter, dass die biologische Landwirtschaft das Flaggschiff der
heimischen Landwirtschaft ist, der Bio-Sektor gestärkt und
aufgewertet werden soll. "Die im Programmentwurf skizzierten
Kürzungen der Abgeltung von Leistungen der Biobäuerinnen und
Biobauern im zukünftigen Agrar-Umweltprogramm ÖPUL wären das falsche
Signal zur falschen Zeit. Die österreichische Landwirtschaft braucht
eine Stärkung der Bio-Landwirtschaft durch ein ambitioniertes
Agrar-Umweltprogramm und begleitende Maßnahmen etwa in den Bereichen
Bildung und Beratung sowie Informations- und
Absatzförderungsmaßnahmen. Aufgrund der heutigen Aussagen von
Minister Rupprechter erwarten wir die notwendige Korrektur am
Programmentwurf", so Vierbauch.
Der Anteil der Bio-Landwirtschaft an der landwirtschaftlichen
Nutzfläche beträgt annähernd 20 Prozent, damit liegt Österreich
weiterhin an der Spitze der EU-Mitgliedsstaaten. Wurden von 2008 auf
2009 noch ca. 23.000 ha und von 2009 auf 2010 noch ca. 16.000 ha
Fläche auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt, stagnieren die
Flächen seit 2010 auf Grund des Einstiegsstopps in die Bio-Förderung
im Österreichischen Agrar-Umweltprogramm ÖPUL. Vierbauch: "Die volle
Abgeltung des Mehraufwandes und Minderertrages der Bio-Landwirtschaft
im neuen Programm muss sichergestellt werden und es darf keine
zusätzlichen Hindernisse für bestehende sowie umstellungsbereite
Betriebe geben. Ansonsten schlittern wir in eine ähnliche Situation
wie unser Nachbarland Deutschland, das die kontinuierlich steigende
Nachfrage nach Bio-Produkten nicht mehr mit eigener Produktion decken
kann."
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