• 20.02.2014, 14:50:30
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Neue Zahlen und Fakten zu Migrant/innen in den Bundesländern

Aktuelle ÖIF-Publikation "migration & integration - Schwerpunkt: Bundesländer" bietet Infos zur Integration vom Burgenland bis Vorarlberg

Utl.: Aktuelle ÖIF-Publikation "migration & integration -
Schwerpunkt: Bundesländer" bietet Infos zur Integration vom
Burgenland bis Vorarlberg =

Wien (OTS) - Mit der neuen Informationsbroschüre "migration &
integration - Schwerpunkt: Bundesländer" des Österreichischen
Integrationsfonds (ÖIF) rückt der ÖIF die regionalen
Herausforderungen von Integration in den Fokus und präsentiert
zentrale Integrationsindikatoren für die einzelnen Bundesländer. Die
Broschüre bietet fundierte Zahlen und Fakten zu Herkunft und
Wanderungsbewegungen sowie zu den Bereichen Sprache, Bildung und
Arbeit von Migrant/innen vom Burgenland bis Vorarlberg. Die
Publikation ist in Kooperation mit der Statistik Austria entstanden.

Integrationsmaßnahmen vor Ort stärken

ÖIF-Geschäftsführer Franz Wolf-Maier betont: "Menschen mit
Migrationshintergrund prägen das Leben in Österreich entscheidend mit
- nicht nur in der Bundeshauptstadt Wien, sondern insbesondere im
ländlichen Bereich. Mit der aktuellen Publikation stellt der ÖIF die
regionale Dimension von Integration in den Mittelpunkt und liefert
eine fundierte Grundlage zur öffentlichen Diskussion über Integration
auf regionaler Basis."

Zentrale Ergebnisse für Österreichs Bundesländer

- 18 Prozent sind ausländischer Herkunft

Am 1.1.2013 lebten 1,518 Millionen Personen ausländischer Herkunft
(ausländische Staatsangehörige bzw. eingebürgerte Personen) in
Österreich, das entsprach 18 Prozent der österreichischen
Gesamtbevölkerung. In Wien lebten bezogen auf die Gesamtbevölkerung
des Bundeslandes die meisten Migrant/innen (34,6%), gefolgt von den
Bundesländern Vorarlberg (20,4%) und Salzburg (18,5%).

- Deutsche in fünf Bundesländern die größte Migrant/innen-Gruppe

Deutsche Migrant/innen (229.900) stellten 2013 in Österreich die
größte Migrant/innen-Gruppe dar, gefolgt von Migrant/innen aus der
Türkei (185.200) und Serbien (154.000). Migrant/innen aus Deutschland
stellen in fünf Bundesländern (Kärnten, Tirol, Salzburg,
Oberösterreich und der Steiermark) die größte Migrant/innen-Gruppe.

- Geringste Zuwanderung ins Burgenland, nach Kärnten und Vorarlberg

Österreich verzeichnete 2012 140.400 Zuzüge aus dem Ausland. Mehr
als die Hälfte der Zugewanderten (55%) kamen aus einem Land der
EU/EWR sowie der Schweiz. Die meisten Zuwander/innen stammten 2012
aus Deutschland (17.800) sowie aus Rumänien (13.400) und Ungarn
(13.100). Die wenigsten Zuzüge verzeichneten 2012 das Burgenland
(3.500 Zuzüge) sowie Kärnten (5.400) und Vorarlberg (5.500). Die
meisten Zuzüge gab es nach Wien (56.700) sowie Niederösterreich
(16.800) und Oberösterreich (16.700).

- Zwei Drittel der Wiener Hauptschüler/innen hat nicht deutsche
Muttersprache

19,3% der Schüler/innen in Österreich hatten im Schuljahr 2011/12
eine andere Muttersprache als Deutsch. Besonders hoch war der Anteil
an Schüler/innen mit nicht deutscher Umgangssprache im
Pflichtschulbereich: Rund 29% der Schüler/innen an Sonderschulen
hatten eine nicht deutsche Umgangssprache. An AHS war ihr Anteil mit
knapp 15,3% deutlich geringer. In Wien hatten zwei Drittel der
Hauptschüler/innen eine andere Muttersprache als Deutsch.

- In Vorarlberg geringste Einkommensunterschiede zwischen In- und
Ausländer/innen

Österreichweit lag das Netto-Jahreseinkommen von Ausländer/innen
rund 4.000 Euro unter dem von Österreicher/innen. In Wien ist die
Gehaltsschere zwischen In- und Ausländer/innen am größten: Das
Netto-Jahreseinkommen von Ausländer/innen liegt hier rund 5.600 Euro
unter dem von Österreicher/innen. In Vorarlberg ist der
Gehaltsunterschied mit 2.100 Euro am geringsten.

Die gesamte Broschüre ist unter www.integrationsfonds.at verfügbar
und kann als gratis Printexemplar unter [email protected]
bestellt werden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OIF

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