Langjährige Forderungen der ÖH bei Familienbeihilfe werden umgesetzt

Weitere Anpassungen bei der Studienbeihilfe trotzdem notwendig!

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft zeigt sich über den heute veröffentlichten Gesetzesentwurf zur Familienbeihilfe NEU erfreut. Endlich werden langjährige Forderungen der ÖH umgesetzt. Wie in der Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz von der ÖH gefordert, wird die Bezugsgrundlage für die Beihilfe jetzt von 16 auf 14 ECTS gesenkt. "Der Bezug wird dadurch wieder stärker an den Alltag der Studierenden angepasst", so Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH. Durch die Einführung der Studieneingangs- und Orientierungsphase wurde es für viele Studierende sehr schwierig, die geforderten Leistungen für den Erhalt zu erbringen. Zusätzliche Prüfungen können dadurch in vielen Studien nämlich erst nach erfolgreicher Absolvierung der Phase abgelegt werden. Die ÖH fordert, dass jetzt auch die weiteren Vorschläge aus der Hochschulkonferenz zur Reformierung des Beihilfensystems von der Regierung umgesetzt werden.

Es darf aber nicht vergessen werden, dass der Bezug der Familienbeihilfe erst im Jahr 2010 um zwei Jahre gekürzt wurde. "Vielen Studierenden, die sich zum Teil gerade im Studienabschluss befanden, wurde dadurch die Existenzgrundlage genommen", erinnert sich Lahner. "Die Studierenden wurden dadurch zur Erwerbstätigkeit gezwungen, um ihr Studium zu finanzieren". Auch darf die Erhöhung der Familienbeihilfe zu keinem Verlust auf Anspruch der Studienbeihilfe führen. Minister Mitterlehner hat hier schon ein Entgegenkommen signalisiert, nachdem ihn die ÖH darauf aufmerksam gemacht hat. Außerdem muss auch die Studienbeihilfe endlich inflationsangepasst werden, um die steigenden Kosten für Studierende abzudecken", fordert Lahner noch abschließend

Quelle zum Bericht der Hochschulkonferenz:
http://hochschulplan.at/wp-content/uploads/2013/09/2013-Bericht-der-A
G-Soziale-Absicherung-an-die-HSK.pdf

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