Frauenquote - Wurm: Aktuelle Studie wieder ein Beweis dafür, dass mit Freiwilligkeit nichts weitergeh

Wien (OTS/SK) - "Wie viele Studien wollen wir noch abwarten? Nehmen wir doch endlich einen gemeinsamen Anlauf für eine verpflichtende Frauenquote in Aufsichtsräten. Die SPÖ ist seit langem bereit dazu", so der Appell von SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm anlässlich der jüngst veröffentlichten Studie, wonach Österreich bei Frauenquoten in Aufsichtsräten zu den Schlusslichtern in Europa zählt. ****

Für die Studie des Beratungsunternehmens Heidrick & Struggles wurden 400 Unternehmen, darunter die 20 ATX-Unternehmen in Österreich, untersucht. Der Frauenanteil in Österreich ist zwischen 2011 und 2013 zwar von acht auf zehn Prozent gestiegen, liegt damit aber immer noch weit unter dem Schnitt von 15 europäischen Ländern. Noch schlechter als Österreich stehen nur Polen und Portugal mit je acht Prozent weiblichen Aufsichtsräten da.

"Das beweist einmal mehr, dass auf freiwilliger Basis kaum Fortschritte erzielt werden, die Chefetagen in börsennotierten Unternehmen sind weiterhin männlich dominiert", machte Wurm am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedient deutlich. "Das gehört endlich aufgebrochen. Frauenquoten sind das wirkungsvollste Mittel dafür. Es gibt ja auch immer wieder Stimmen aus der ÖVP, die das so sehen", so Wurm, die hier endlich "Nägel mit Köpfen" machen will. (Schluss) sc/sl/mp

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