- 13.02.2014, 15:11:54
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FPÖ-Karlsböck: Zahnspangen - Stöger produziert Super-Pfusch
Finanzierung steht in den Sternen - Bislang nur leere Versprechungen
Utl.: Finanzierung steht in den Sternen - Bislang nur leere
Versprechungen =
Wien (OTS) - "Mit seiner 'Gratis-Zahnspange' hat Gesundheitsminister
Stöger einen Super-Pfusch hingelegt", sagte der freiheitliche NAbg.
Dr. Andreas Karlsböck, der als praktizierender Zahnarzt, im
Unterschied zum SPÖ-Minister, weiß wovon er spricht. "Bislang haben
wir vom Minister ausschließlich leere Versprechungen bekommen, denn
die Finanzierung der Gratis-Spange steht in den Sternen", so
Karlsböck.
Deutlicher Beweis dafür, dass es sich bei der Gratis-Zahnspange um
nichts anderes als einen PR-Gag Stögers handle sei die Tatsache, dass
die Finanzierung erst zwischen dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger und der Zahnärztekammer ausverhandelt
werden müsse, zeigte Karlsböck auf. Mit anderen Worten: Der Minister
könne derzeit gar nicht beziffern wie hoch die Kosten für sein
Versprechen sein werden, da es dafür keinerlei Grundlage gebe, so
Karlsböck. Hier stünden sich eine marode Sozialversicherung mit
leeren Kassen und eine Zahnärztekammer mit Verträgen aus dem Jahr
1957 als Verhandlungspartner gegenüber, sieht Karlsböck die Chancen
auf eine Kostensenkung von zahnärztlichen Leistungen skeptisch.
Genau hier spieße sich auch die von Stöger angekündigte
Modernisierung des Gesundheitssystems, da er als Minister gar nicht
am Verhandlungstisch sitze und bestenfalls Wünsche äußern könne,
zeigte Karlsböck die Wirkungslosigkeit des SPÖ-Gesundheitsministers
auf. Es liege demnach an der starren Führung des Hauptverbandes die
Uraltverträge der Zahnärzte an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts
anzupassen. Nicht nur die Zahnspangen seien ein ungelöstes Problem,
sondern auch die Brücken und Kronen, die ebenfalls nicht von der
Kasse beglichen würden, betonte Karlsböck, um nur einige Beispiele zu
nennen. "Österreich befindet sich in der zahnmedizinischen
Steinzeit", so Karlsböck.
Dazu müsse sich aber der Hauptverband bewegen und nicht stur alle
Modernisierungsversuche Seitens der Zahnärztekammer abblocken,
betonte Karlsböck. Einseitige Eingriffe des Gesundheitsministers
enden wie im Fall der Gratis-Zahnspange im Desaster, sagte Karlsböck.
"Viele Eltern gehen den leeren Versprechungen Stögers auf den Leim
und warten auf die Gratis-Zahnspange für ihre Kinder", so Karlsböck,
der davor warnte notwendige medizinische Eingriffe aufzuschieben, da
so die Folgeschäden potenziert würden. "Die nicht vorhandene
Gratiszahnspange bringt derzeit einzig eine Verschlechterung der
ohnehin traurigen Zahngesundheitslage", so Karlsböck.
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