• 13.02.2014, 09:40:20
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Mückstein: Gratiszahnspange darf nicht nur Beruhigungspille sein

Grüne: Es braucht Anreize für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, um zur ZahnärtIn zu gehen

Utl.: Grüne: Es braucht Anreize für Kinder aus sozial
benachteiligten Familien, um zur ZahnärtIn zu gehen =

Wien (OTS) - "Immerhin 80 Millionen Euro sollen für Kinder unter 18
Jahren aufgewendet werden, die eine mittlere bis schwere
Zahnfehlstellung haben. Das ist grundsätzlich zu begrüßen, auch wenn
die abgestimmte Jubelmeldung deutlich macht, dass die Regierung mit
diesem "Geschenk" vom Hypo-Desaster und den enormen Belastungen, die
auf die ÖsterreicherInnen zukommen werden, ablenken will", meint Eva
Mückstein, Gesundheitssprecherin der Grünen.

"Ich hoffe, dass die Zahnspange für stark beeinträchtigte Kinder
nicht nur eine Beruhigungspille ist, sondern tatsächlich umgesetzt
wird. Wichtig wäre außerdem gewesen, dass für Kinder aus sozial
benachteiligten Familien Anreize geschaffen werden, um zur ZahnärztIn
zu gehen. Zur aktuellen Ankündigung sind jedenfalls viele Fragen
offen. Die Qualitätssicherung bei der Indikationsstellung und bei der
Behandlung muss unbedingt gewährleistet sein. Die Grünen unterstützen
die Forderung der Kieferorthopäden nach einem Fachzahnarzt für
Kieferorthopädie. "Damit auch wirklich jene die Zahnspange bekommen,
die es dringend brauchen, sollte die Einstufung nach objektiven
Kriterien und nur durch FachzahnärztInnen erfolgen, die eine
mindestens dreijährige Spezialausbildung dafür nachweisen können",
sagt Eva Mückstein.

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