• 12.02.2014, 12:22:05
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ELGA: Eine neue Dimension in der Behandlungsqualität für die Patienten!

Wirtschaft: Gesundheitsressort muss bei ELGA-Realisierung Vertrauen schaffen

Utl.: Wirtschaft: Gesundheitsressort muss bei ELGA-Realisierung
Vertrauen schaffen =

Wien (OTS) - Für den FEEI - Fachverband der Elektro- und
Elektronikindustrie, den Fachverband Unternehmensberatung,
Buchhaltung und IT (UBIT) und die Abteilung Sozialpolitik und
Gesundheit der WKÖ gibt es rund um die ELGA-Realisierung dringenden
Handlungsbedarf seitens der Verantwortlichen im
Gesundheitsministerium. "Die jüngsten Diskussionen haben deutlich
gezeigt, dass es bei den Patienten trotz der breiten Zustimmung wie
auch bei den betroffenen Stakeholdern an Information, Klarheit und
damit auch an Vertrauen fehlt. Wir sehen daher die Öffentliche Hand
dringend gefordert, den Dialog mit Ärzten, Patienten und der
Wirtschaft zu suchen, um die Realisierung von ELGA nicht zu
gefährden", erklärt Manfred Müllner, Geschäftsführer-Stv. des FEEI.

ELGA steigert Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen

Denn "ELGA ist essentieller Teil einer großen Gesundheitsreform
und wird die Qualität der medizinischen Versorgung in Österreich
wesentlich verbessern. Heute gibt es ein Nebeneinander der Anbieter
von Gesundheitsdienstleistungen wie Apotheken, Ärzte und Spitäler.
Erst die elektronische Vernetzung wird dem Patienten eine neue
Dimension in der Behandlungsqualität erschließen und unnötige Wege
sowie Mehrfachuntersuchungen ersparen. Damit profitieren auch die
österreichischen Dienstgeber durch reduzierte Fehlzeiten.
Boykottaufrufe und unkonstruktive Zwischenrufe sorgen nur für
Verunsicherung", hält Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung
Sozialpolitik und Gesundheit in der WKÖ fest. Besonders kritisiert
Gleitsmann die Tatsache, dass derzeit die positiven Aspekte von ELGA
komplett in den Hintergrund rücken. Die Vorteile von ELGA liegen nach
Meinung der drei Standesvertreter klar auf der Hand. Daher
appellieren sie abschließend, sich von politischem Taktieren zu
verabschieden und mit allen Beteiligten einen konstruktiven Dialog zu
führen, um die rasche Umsetzung voranzutreiben. Schließlich geht es
um entscheidende Verbesserungen im österreichischen Gesundheitssystem
und damit auch für die Versicherten und die Patienten.

Gesamtwirtschaftliches Interesse muss gewahrt bleiben

Aus Sicht von Müllner mangelt es ebenfalls an klaren
Rahmenbedingungen, die die Investitionssicherheit für die Wirtschaft
sicherstellen: "Wir befinden uns jetzt in der Aufbauphase des
Projektes, in der hohe Investitionen getätigt werden müssen. Jegliche
Unsicherheit wirkt sich somit nicht nur kontraproduktiv auf die
Umsetzung aus, sondern gefährdet auch inländische Wertschöpfung". Ins
gleiche Horn stößt auch Eduard Schebesta, Leiter des Arbeitskreises
e-health im Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT
(UBIT): "ELGA ist das österreichische Vorzeigedigitalisierungsprojekt
der kommenden Jahre. Es genügt nicht, ein Portal Online zu schalten
und zuzusehen, was dann passiert. Wollen wir den Prozess rasch und
konstruktiv vorantreiben, liegt es in der Verantwortung der
politischen Entscheidungsträger neben der Sicherstellung der
Finanzierung für umfassende Information über den Nutzen von ELGA bei
Ärzten und Patienten zu sorgen". Auch haben sich die beiden
Fachverbände immer für eine aktive Beteiligung der Industrie und die
Einbindung des extramuralen Bereichs stark gemacht. Die
e-health-Wirtschaft wie den niedergelassenen Bereich als
Multiplikator stärker zu nutzen, muss das Ziel sein und kann dem
Projekt insgesamt nur dienlich sein.

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