• 11.02.2014, 15:46:39
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BIO AUSTRIA fordert EU-Weichenstellung zum Schutz von Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit

Österreichs Biobäuerinnen und Biobauern kritisieren die Entscheidung des EU-Ministerrats gegen den klaren Wunsch der Mehrheit der Europäerinnen und Europäer.

Utl.: Österreichs Biobäuerinnen und Biobauern kritisieren die
Entscheidung des EU-Ministerrats gegen den klaren Wunsch der
Mehrheit der Europäerinnen und Europäer. =

Brüssel/Wien (OTS) - BIO AUSTRIA bedauert, dass im heutigen
EU-Ministerrat keine qualifizierte Mehrheit für die Zurückweisung des
Genmais 1507 der Firma Pioneer zustande gekommen ist. Die
Entscheidung geht jetzt zurück an die Europäische Kommission, die
sich in der Vergangenheit für die Zulassung ausgesprochen hat. Der
Genmais 1507 ist eine hochtoxische Pflanze, deren Gefährlichkeit für
Nützlinge erwiesen ist. Rudi Vierbauch, Obmann von BIO AUSTRIA,
fordert daher: "Die Europäische Kommission muss diese Gefahren ernst
nehmen und dieser Hochrisikopflanze die Zulassung versagen und vor
allem auch die gravierenden Mängel im bestehenden Zulassungssystem
beseitigen."

Erfreulich hingegen ist die heutige Entscheidung der Abgeordneten
im Agrarausschuss des EU-Parlaments zur Saatgut-Verordnung: Diese
haben mehrheitlich für eine Zurückweisung der EU-Saatgutverordnung an
die EU-Kommission gestimmt. Dies ist aber nur ein kleiner
Zwischenschritt. BIO AUSTRIA appelliert daher an das Europaparlament
schnellstmöglich auch noch im Plenum gegen den Verordnungsentwurf zu
stimmen. Die Europäische Kommission muss aufgefordert werden, einen
neuen Verordnungsvorschlag vorzulegen, der wirklich dem Schutz der
Biodiversität, der weltweiten Ernährungssicherheit und der Rechte der
Bäuerinnen und Bauern dient.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BLB

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