• 10.02.2014, 13:07:37
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FPÖ-Fuchs: Erhöhung der Familienbeihilfe ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

Wien (OTS) - Die Mehrkosten durch die Anpassung der motorbezogenen
Versicherungssteuer sind höher als die Erhöhung der Familienbeihilfe.
Zu diesem Schluss ist der FPÖ-Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs
gekommen.

"Die Erhöhung der Familienbeihilfe für ein 9-jähriges Kind beträgt
monatlich 4,50 Euro. Die Familienbeihilfe-Neu gilt ab dem 1. Juli
2014, das sind somit 27 Euro mehr im Jahr 2014. Die Anpassung der
motorbezogenen Versicherungssteuer gilt ab dem 1. März 2014. Bei
einem PKW mit 90 PS ergibt sich durch das Abgabenänderungsgesetz 2014
eine Mehrbelastung von 2,94 Euro pro Monat, das bedeutet eine
Mehrbelastung von 29,40 Euro für das Jahr 2014. Auf den Punkt
gebracht heißt das also, dass die Erhöhung der Familienbeihilfe nicht
einmal für die Mehraufwendungen aus der motorbezogenen
Versicherungssteuer reicht," ärgert sich Fuchs.

Fuchs beruft sich auf die offiziellen Daten des ÖAMTC und kommentiert
weiter: "Man sieht eindeutig, dass die Regierung lediglich
kosmetische Maßnahmen ergreift um die Familien zu entlasten. In
Wahrheit werden die Familien und die Autofahrer weiterhin
ausgebeutet. Auch wenn Einzelaktionen der Regierung auf den ersten
Blick positiv zu sein scheinen, darf man nicht das Gesamtpaket außer
Acht lassen. Die Kombination von minimaler Erhöhung und massiver
Mehrbelastung wurde von der Regierung eiskalt kalkuliert. Die FPÖ
spielt hier nicht mit und fordert eine echte Entlastung, sowohl für
Familien als auch für die Autofahrer."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

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