• 07.02.2014, 08:36:16
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Greenpeace-Fackelbild: BIO zum Schutz der Bienen ausbauen!

Chancen im neuen Agrarumweltprogramm nützen

Utl.: Chancen im neuen Agrarumweltprogramm nützen =

Wien (OTS) - Mit einem spektakulären brennenden Fackelbild haben
Greenpeace AktivistInnen mit Unterstützung von BIO AUSTRIA gestern
Abend bei Molfritz in Niederösterreich erneut auf die Notwendigkeit
des Bienenschutzes hingewiesen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden
mehr als 600 Fackeln in Form einer Biene und des Schriftzugs "HELP"
auf einem BIO AUSTRIA Betrieb entzündet. "Bienenschutz in Österreich
ist immer noch eine brennende Frage. Auf EU-Ebene wurden zwar vier
der schlimmsten Bienenkiller-Pestizide teilweise verboten, allerdings
muss jetzt sichergestellt werden, dass diese nicht einfach durch
andere bienengefährliche Stoffe ersetzt werden. Zum Schutz der Bienen
muss Bio durch das neue Agrar-Umweltprogramm verstärkt unterstützt
werden, denn Bio ist Bienenschutz", so
Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Dagmar Urban.

"Die biologische Landwirtschaft verzichtet zur Gänze auf
chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und setzt stattdessen auf
Vielfalt in der Fruchtfolge und fruchtbare Böden. Die Biobäuerinnen
und Biobauern erfüllen daher bereits jetzt die Forderungen von
Greenpeace zum Schutz der Bienen", nimmt Rudi Vierbauch, Obmann von
BIO AUSTRIA Stellung. "Das Potenzial Bio und damit den Bienenschutz
auszubauen ist noch sehr groß, doch die Politik will Bio ausbremsen.
Dem Vernehmen nach überlegt das Lebensministerium die Abgeltungen für
die Leistungen der Biobauern im Agrarumweltprogamm zu kürzen. Damit
würde nicht nur das Wachstum gestoppt, sondern ein Rückgang
eingeleitet. Wir erwarten uns von BM Rupprechter, dass er das Ruder
noch herumreißt und den bisherigen Weg der Ökologisierung der
Landwirtschaft weiter geht."

Greenpeace hat drei weitere für Bienen gefährliche Pestizide
identifiziert, die auch in Österreich großräumig eingesetzt werden.
Konkret handelt es sich um die Insektizide Cypermethrin, Deltamethrin
und Chlorpyrifos. "Das neue Agrarumweltprogramm bietet große Chancen
für den Bienenschutz. Konkret darf eine Teilnahme im neuen
Agrarumweltprogramm nur bei Verzicht auf die bienengefährlichsten
Pestizide möglich sein und biologische Landwirtschaft muss unbedingt
ambitioniert gefördert werden. Auch die finanzielle Grundlage des
Agrarumweltprogramms muss in vergleichbarem Ausmaß wie bisher - also
mit ca. 550 Millionen jährlich - sichergestellt sein", ist Urban
überzeugt.

Europaweit haben sich bereits mehr als 370.000 Menschen der
Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Bienen angeschlossen - allein in
Österreich wurde die Bienenschutz-Petition (www.bienenschutz.at) über
31.000 Mal unterzeichnet. "Wir müssen unsere Nahrungsmittel wieder im
Einklang mit der Natur anstatt gegen sie produzieren. Nur biologische
Landwirtschaft kann unsere Honig- und Wildbienen dauerhaft schützen",
ist Urban überzeugt.

Weiterführende Informationen:
Bildmaterial finden sie unter http://bit.ly/1c9iRfu bzw. senden wir
auf Anfrage (mail to [email protected]) gerne zu.

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