• 06.02.2014, 15:26:58
  • /
  • OTS0172 OTW0172

Schneemassen: Alle wichtigen Verkehrsverbindungen nach und in Kärnten bald frei

LH Kaiser und LR Waldner: Dank an alle Einsatzkräfte - Unbeschwertem Skivergnügen steht nichts mehr im Wege - Morgen auch wieder normaler Schulbetrieb im Lesachtal

Utl.: LH Kaiser und LR Waldner: Dank an alle Einsatzkräfte -
Unbeschwertem Skivergnügen steht nichts mehr im Wege - Morgen
auch wieder normaler Schulbetrieb im Lesachtal =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die enormen Schneemassen haben die Kärntner
Bevölkerung und Einsatzkräfte tagelang vor Herausforderungen
gestellt, die durch gute Koordination und Zusammenhalt gemeistert
wurden. Jetzt wandelt sich der viele Schnee in einen Segen für den
heimischen Tourismus. Wie heute, Donnerstag, bei der täglichen
Zusammenfassung der Meldungen der Vertreter im Landeskrisenstab
festgestellt werden konnte, stehen alle wichtigen
Verkehrsverbindungen auf Straßen und Schienen nach und in Kärnten
kurz davor, freigemacht zu werden. Bereits wieder offen ist laut ÖBB
seit kurzem die Tauernschleuse Mallnitz-Böckstein, wo heute ein
Erkundungsflug und eine Lawinensprengung erfolgreich durchgeführt
wurden.

"Einem unbeschwerten Urlaubs-, Ski- und Wintersportvergnügen in
ganz Kärnten steht nichts mehr im Wege", betonen Landeshauptmann
Peter Kaiser und Tourismuslandesrat Wolfgang Waldner. In den Kärntner
Skigebieten können sich Wintersportler ohnehin vor Lawinen sicher
fühlen, sofern sie sich an die Sicherheitsbestimmungen und -hinweise
halten. Dort erfolgen nämlich standardgemäß tägliche Kontrollen durch
die Lawinenkommissionen, wie Wilfried Ertl vom Lawinenwarndienst des
Landes erklärte. "Für die Urlauber gibt es auf Kärntens Pisten
überhaupt keine Probleme, im Gegenteil, solch traumhafte Bedingungen
finden sie derzeit nur in Kärnten", betonte
Skisicherheitsbeauftragter Markus Hudobnik. Die Betreiber würden
dafür Sorge tragen, dass auf den Skipisten ein "sicheres Skifahren"
gewährleistet ist.

"Die Einsatzkräfte haben unter größten Anstrengungen und in
oftmals nicht ungefährlichen Situationen beinahe Übermenschliches
geleistet. Dank ihrer Professionalität, der perfekten Abstimmung und
des solidarischen Zusammenhalts ist es zum Glück zu keinen Unfällen
gekommen", betonte Kaiser als Katastrophenschutzreferent und dankt
allen Helfern, Kräften und Verantwortlichen von Behörden, Bundesheer,
Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei, Bergrettung, Lawinenwarndienst,
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG),
Straßenmeistereien, ÖBB und Kelag.

"Dank des Einsatzes des Bundesheeres und der vielen freiwilligen
Helfer sind unsere Tourismusorte im Westen vor der kommenden
Ferienwoche wieder gut erreichbar. Die Skigebiete in den anderen
Landesteilen waren ohnehin nicht von Straßensperren betroffen und
eine An- und Abreise stellte keine Probleme dar", sagte
Tourismuslandesrat Waldner. Für die Skigebiete stellt sich die enorm
gute Schneelage für die nächsten Wochen als Segen heraus. Nichts
desto trotz hätten die Behinderungen durch den Schnee auf den Straßen
gerade in der umsatzstärksten Zeit für die heimischen Unternehmer
auch Einbußen mit sich gebracht. "Für das Image unseres
Winterurlaubslandes ist es jedoch wesentlich, dass wir mit unseren
vielen Helfern wieder für Normalität sorgen können und Urlauber sich
von der herrlichen Winterlandschaft in Kärnten begeistern lassen", so
Waldner. Als Tourismuslandesrat appellierte er an alle Urlauber, sich
in ihren jeweiligen Unterkünften über die genauen
Anreisemöglichkeiten zu informieren und beim Skifahren auf den
gesicherten Pisten zu bleiben.

Neues gibt es zudem für die Oberkärntner Schulen zu vermelden.
Laut Landesschulrat findet morgen, Freitag, im Lesachtal normaler
Schulbetrieb statt. Sollten Eltern jedoch Sicherheitsbedenken haben,
können ihre Kinder zu Hause bleiben. In diesem Fall müssten die
Eltern dann selbst Kontakt mit Schule wegen dem Zeugnis aufnehmen,
erklärt Kaiser als Bildungsreferent. Geschlossen bleiben morgen
hingegen die VS Eisentratten und VS Kremsbrücke.

Weil sich die Situation in Oberkärnten entsprechend verbessert
hat, wird morgen auch das Bundesheer zum größten Teil abrücken, wie
das Militärkommando Kärnten bekanntgab. Einsätze der Soldaten sind
noch im Lesachtal und einige kleinere in Kötschach-Mauthen und
Hermagor geplant. Fliegerkräfte sowie das schwere Gerät von
Bundesheer und Feuerwehren bleiben vorerst noch für alle Fälle vor
Ort.
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel