ARBÖ: Falscher Skitransport kann Ferien-Kasse belasten

Von der Dachbox bis zur Durchreiche - Video auf www.arboe-tv.at zeigt, wie man die Brettln richtig transportiert - Achtung, zweite Reisewelle!

Wien (OTS) - Alle, die kommende Woche ihren lang ersehnten Skiurlaub starten, stehen vor der Aufgabe die Ski sicher zur Piste zu transportieren. Doch was ist besser, Dachbox oder Magnetträger? Der ARBÖ zeigt in einem Video auf www.arboe-tv.at (Direct-Link
http://www.arboe-tv.at/show_content2.php?s2id=36), worauf es beim
richtigen Transport der Brettln ankommt.

Damit die Vorfreude auf's Skivergnügen nicht bereits bei der Anreise zum Skilift getrübt wird, warnt der ARBÖ: "Ungesicherter oder falscher Transport der Skiausrüstung ist bei Gefährdung der Verkehrssicherheit ein Vormerkdelikt", so Mag. Christine Krandl von der ARBÖ-Rechtsabteilung. Skifreudige Autofahrer sollten sich also der rechtlichen Konsequenzen bewusst sein, die herumkollernde Ski im Wageninneren nach sich ziehen können. Neben einer Vormerkung im Führerscheinregister sind hohe Geldstrafen bis zu 5.000 Euro möglich. "Für die sichere Verwahrung der Ladung sind die Lenkerinnen und Lenker selbst verantwortlich", erinnert Krandl. "Das bedeutet, dass die ganze Ladung und ihre einzelnen Teile so fixiert sein müssen, dass niemand gefährdet wird und der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht beeinträchtigt wird. Daher müssen Skier, Skistöcke und Skischuhe sowohl im Fahrzeuginneren als auch in einer Dachbox so festgezurrt oder eingekeilt sein, dass sie bei einem allfälligen Bremsmanöver nicht verrutschen können".

Duch Ferienschichtwechsel, nur langsam zu den Pisten=

Des einen Freud ist des anderen Leid. Für Wien und Niederösterreich enden kommendes Wochenende die Semesterferien. Im Gegenzug starten zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer aus dem Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg ihren "Run" auf die Pisten. Zusätzlich brisant wird die Situation auf Österreichs Transitrouten durch den Ferienbeginn in den deutschen Bundesländern Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Anbei eine Übersicht der vom ARBÖ prognostizierten Staupunkte:

  • Arlbergschnellstraße (S16), zwischen Landeck und Bludenz
  • Fernpaß Bundesstraße (B179), vor dem Grenztunnel
  • Füssen/Vils und dem Lermoosertunnel
  • Inntalautobahn (A12), zwischen Kufstein und Wiesing sowie im Großraum Innsbruck
  • Inntalautobahn (A12), vor den Ausfahrten Ötz- und Pitztal
  • Rheintalautobahn (A14), im Bereich Bludenz
  • Tauernautobahn (A10, zwischen Salzburg und Bischofshofen
  • Zillertal Bundesstraße (B169), im gesamten Verlauf

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