- 04.02.2014, 10:11:40
- /
- OTS0049 OTW0049
FPÖ-Wurm: Tirol brauchten einen Arbeitsmarktgipfel - und zwar "zackig"
Tirols LH Platter, der WK- und der AK-Chef müssen zusätzlich bei ihren Parteifreunden in Wien Druck machen für Entlastungen
Utl.: Tirols LH Platter, der WK- und der AK-Chef müssen zusätzlich
bei ihren Parteifreunden in Wien Druck machen für Entlastungen =
Tirol (OTS) - "Tirol hat zum zweiten Mal in Serie österreichweit den
höchsten Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen - trotz
Tourismus-Hauptsaison. Die schwarz-grüne Landesregierung sollte
endlich 'in die Gänge' kommen. Außer vollmundigen Ankündigungen haben
wir von den 12,8 Millionen Euro für beschäftigungspolitische
Maßnahmen noch nichts gesehen", so heute der Tiroler FPÖ-Nationalrat
Peter Wurm. Er fordert einen Arbeitsmarktgipfel in Tirol -
Sozialpartner, Regierung und Opposition sowie Experten müssen an
einen Tisch - und zwar "zackig".
Die Lage sei jedenfalls dramatisch: Im Jahresvergleich habe Tirol mit
13,9 Prozent österreichweit nicht nur den höchsten Anstieg bei den
Arbeitslosenzahlen, sondern auch den höchsten Rückgang bei den
offenen Stellen (27,4 Prozent) und nach Wien den zweithöchsten
Anstieg bei den Schulungsteilnehmern (15,2 Prozent). "Tatsache ist:
Diese Entwicklung hat bereits vergangenes Jahr ihren Anfang genommen.
Dennoch hat Schwarz-Grün bei den Budgetverhandlungen für den Tiroler
Landeshaushalt 2014 die arbeitspolitischen Budgetposten nicht erhöht.
Wenn schon Rot-Schwarz in Wien keine sinnvollen Maßnahmen im Kampf
gegen die Arbeitslosigkeit setzt, dann müssen wir wenigstens in Tirol
'Nägel mit Köpfen' machen", so Wurm. "Wann kommen die von der
Landesregierung versprochenen 12,8 Millionen Euro, wofür werden sie
eingesetzt, sind das sinnvolle Maßnahmen oder nicht, reicht dieses
Geld und was können wir noch tun? Diese Fragen müssen so bald wie
möglich diskutiert werden", betont der FPÖ-Nationalrat.
"Angesicht der Lage am Arbeitsmarkt müssten der Tiroler
Landeshauptmann, der Tiroler Wirtschaftskammer-Chef und die Tiroler
Arbeiterkammer zusätzlich bei ihren Parteifreunden in Wien Druck
machen: Die Belastungswelle hat Rot-Schwarz bereits losgetreten, bei
den Entlastungen und den wirtschaftsfördernden Maßnahmen - wie etwa
dem Handwerkerbonus - herrscht Schweigen im Walde. Es wäre die
Aufgabe einer Regierung, die Unternehmen dabei zu unterstützen Jobs
zu schaffen und nicht, sie dabei zu behindern. Tut sich hier nicht
bald etwas, sieht es düster aus", so Wurm.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






