Gassigehen braucht Mut

Wien (OTS) - Alle Jahre kehrt das Problem vom Streusalz zurück. Es bleibt uns auch heuer nicht erspart. Die meisten Hundebesitzer leiden mit ihren Tieren, wenn sie derzeit auf die Strassen gehen müssen. Die Rutschgefahr ist weder für Zweibeiner noch für Vierbeiner zu unterschätzen. Es steht ausser Frage, dass man dagegen etwas unternehmen muss. Also wird es fleißig gestreut.

Kieselsteine und Salzkörner verletzen die empfindlichen Pfoten der Hunde und verursachen ihnen Schmerzen. Pfotencreme oder eine Fettcreme ist gegen Austrocknen der Haut sehr hilfreich und verhindert, dass Salz und Feuchtigkeit zu schnell eindringen können. Nach den Spaziergängen sollten die Pfoten des Hundes mit einem feuchten Tuch oder mit lauwarmem Wasser abgewischt werden. Im Handel sind verschiedene Sicherheits-Stiefel für Hunde erhältlich, die derzeit als Schutz gut geeignet sind. An das Tragen solcher Ausrüstung müssen die Hunde meistens aber rechtzeitig gewöhnt werden.

Alten Hunden, Jungtieren und Hunden mit dünnem Fell ist es sinnvoll einen Hundemantel in anzulegen. Wählen Sie eher einen Mantel ohne Beine denn diese saugen sich schnell mit salzigem Wasser voll. Beim Spazierengehen sollte Ihr Hund in Bewegung bleiben und keinesfalls lang auf dem kalten Boden sitzen.

In der dunklen Jahreszeit ist eine zusätzliche Sicherheitsausrüstung beim Gassigehen ein Muss, damit Mensch und Vierbeiner im Strassenverkehr von unkonzentrierten Autofahrern auf keinen Fall übersehen werden. Wichtig ist dabei, dass die Verkehrsteilnehmer frühzeitig darauf aufmerksam werden, dass ein Hund unterwegs ist. Reflektorstreifen an der Leine, Halsband oder Brustgeschirr erhöhen die Sicherheit! Was vom Angebot für den jeweiligen Hund geeignet ist, muss individuell entschieden werden. Bei langhaarigen Hunden kommt es oft vor, dass das Fell den Halsband oder den Anhänger verdeckt und so kann es von den Autofahrern nicht gesehen werden.

Rückfragen & Kontakt:

Mag Eva Hercsuth
Wiener Tierschutzverein
0699/16604030

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