- 31.01.2014, 14:29:22
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E-Wirtschaft: Gewerkschaften haben faires Angebot zurückgewiesen
Oesterreichs Energie kritisiert Drohgehabe der Gewerkschaften in wirtschaftlich schweren Zeiten
Utl.: Oesterreichs Energie kritisiert Drohgehabe der Gewerkschaften
in wirtschaftlich schweren Zeiten =
Wien (OTS) - Als dem bisherigen sachlichen Verhandlungsklima
unangemessen bezeichnete Barbara Schmidt, Generalsekretärin von
Oesterreichs Energie, die Drohung der Gewerkschaften Pro-Ge und GPA
mit einem "ordentlichen Arbeitskonflikt", nachdem die dritte Runde
der Kollektivvertragsverhandlungen der E-Wirtschaft am Donnerstag
Abend ohne Ergebnis abgebrochen wurde.
Schmidt: "Das vorliegende Angebot ist ordentlich und auch die Löhne
und Gehälter der Branche sind ordentlich. Überzogene Lohnrunden
bergen dagegen die Gefahr steigender Energiekosten in sich." Das
Angebot im Rahmen der aktuellen Verhandlungen sei bei der derzeitigen
Inflationsrate und der aktuellen wirtschaftlichen Situation der
Unternehmen fair und angemessen und trage gleichermaßen den
Interessen der Arbeitnehmer und der Unternehmen Rechnung. Ein
Vergleich mit der Metallbranche und dem Handel sei nicht zielführend,
weil noch eine höhere Inflationsrate gegeben war, als diese
Abschlüsse getätigt wurden.
Angeboten war eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne
und -gehälter bis zur Stufe nach 10 Verwendungsgruppenjahren um 2,5
Prozent. Für die Stufen nach 12 Verwendungsgruppenjahren bis zur
höchsten Stufe wurde eine Erhöhung um 2,4 Prozent vorgeschlagen. Bei
den Ist-Löhnen bzw. -gehältern wurde bis zu einem Bruttomonatslohn,
bzw. Bruttomonatsgehalt von Euro 3500 eine Erhöhung um 2,4 Prozent
angeboten. Für höhere Löhne und Gehälter sollte ein abgestufter
degressiver Verlauf verhandelt werden, wobei die Erhöhung jedenfalls
bei mindestens zwei Prozent liegen sollte.
Über Oesterreichs Energie
Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.500
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2012 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.
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